Die Post baut bei ihren Management- und Supportfunktionen schon wieder Stellen ab. Aufgrund der Abbaumassnahmen wird in mehreren Bereichen ein Konsultationsverfahren (siehe auch Box) durchgeführt. Der Personalverband transfair wird konkrete Vorschläge einreichen, um Kündigungen zu verhindern und möglichst viele Betroffene innerhalb des Konzerns weiterzubeschäftigen. Für transfair ist klar: Kündigungen dürfen erst dann geprüft werden, wenn alle Möglichkeiten zur Umplatzierung, Umschulung und Weiterbeschäftigung ausgeschöpft sind.
«Die Post darf Kündigungen nicht zum Normalfall ihrer Reorganisationen machen», sagt Greta Gysin, Präsidentin von transfair und Nationalrätin. «Sie muss alles daransetzen, die Betroffenen innerhalb des Konzerns weiterzubeschäftigen. Jede gestrichene Stelle ist ein Schicksalsschlag für die betroffenen Mitarbeitenden – und hat langfristige Konsequenzen für die Schweizer Wirtschaft.»