transfair trifft die Chefs der Armee

transfair trifft die Chefs der Armee ©VBSDDPS | Philippe Rebord & Thomas Süssli
18.12.2019

transfair traf sich mit der Spitze der Armee zum Sozialpartnergespräch. Anwesend waren der aktuelle Chef der Armee (CdA) Korpskommandant Philippe Rebord wie auch dessen Nachfolger Divisionär Thomas Süssli. Thema war unter anderem das neue Berufsbild für die Berufsmilitär.

Die Sozialpartner sprachen an ihrer Sitzung von Ende November 2019 über die aktuelle Situation der Armee und den Stand beim Personalum- und -abbau (PUA) aufgrund der Weiterentwicklung der Armee. Für rund 370 Mitarbeitende mussten mit Hilfe des PUA-Prozesses eine neue Lösung für ihre Arbeitssituation gefunden werden. Für etwa 350 Personen hat man diese bereits gefunden. Für das restliche Personal geht die Lösungsfindung weiter.

Neues Berufsbild als Chance
Verändern wird sich auch das Berufsbild für die Berufsmilitär. Es wird geprüft, ob das Berufsbild noch zeitgemäss ist und ob es den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden entspricht. Aus Sicht von transfair bietet sich hier eine grosse Chance, die Arbeitsbedingungen für die Berufsmilitär zu modernisieren und bezüglich der Vereinbarkeit mit dem Familien- und Privatleben deutlich zu verbessern. transfair ist deshalb erfreut, dass sich Bundesrätin Viola Amherd diesem Projekt angenommen hat und ihm eine hohe Priorität zumisst. transfair wird sich ebenfalls in die Diskussion einbringen. Der Einbezug der Sozialpartner ist vorgesehen.

Militärversicherung als Risiko
Im Rahmen von strukturellen Reformen prüft der Bundesrat auch, ob die Militärversicherung für Berufsmilitär gestrichen werden soll. Die Personalverbände zeigten sich besorgt über diese drohenden Anpassungen. Die Militärversicherung ermöglicht eine gute und effiziente Versicherungslösung sowohl für Dienstleistende wie auch für das Berufsmilitär. Der Ball liegt weiterhin beim Eidgenössischen Departement des Innern. Die Armee und die Personalverbände setzen sich gemeinsam für eine gute Lösung ein.
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