Post von morgen – Begleitgruppe gestartet

Post von morgen – Begleitgruppe gestartet © transfair
30.03.2021

Mit dem Projekt «Post von morgen» werden postweit, wie wir bereits verschiedentlich ausgeführt haben, grössere Umwälzungen auf die Mitarbeitenden und Kader der Post zukommen. Umwälzungen bergen immer auch Unsicherheiten über die eigene Betroffenheit, Ängste über Veränderungen der Anstellungsbedingungen oder gar über einen Stellenverlust.

Um derartige Konsequenzen abzufedern, verhandelte transfair in der Vergangenheit GAV, Sozialplan und einen Sozialplan für Kader. Falls es nun zu einem Stellenverlust oder zu einer Änderungskündigung kommen sollte, können sich unsere Mitglieder an die Mitarbeitenden der transfair-Regionen wenden. Daraus ergeben sich sogenannte Einzelfälle. Aufgrund derer kann transfair kontrollieren, ob die obigen Vertragswerke eingehalten werden und falls nötig intervenieren. Hier liegt eine der Stärken von transfair: in der persönlichen Begleitung und Beratung. 
 
Mit diesem Newsletter will tranfair darüber informieren, wo das Projekt «Post von morgen» steht und wie sich transfair einbringt.
 
transfair hat bei der Vorstellung des Projektes «Post von morgen» gewünscht, im Rahmen einer Begleitgruppe die Umsetzung hautnah verfolgen zu können. Die Begleitgruppe soll im
Bereich Operations, wo die grösste Verschiebung ansteht, dazu dienen, den Aufbau der Organisation zu begleiten und offene Themen unter den Sozialpartnern rasch abstimmen zu können. Reorganisationen führen im Normalfall zu einem Personalabbau, was bisher bei LS Operations noch kein Thema war. Jedoch ist klar, dass die Organisation weiterentwickelt werden muss, weshalb individuelle Stellenverschiebungen oder Kündigungen voraussichtlich nicht ganz vermieden werden können. Vor kurzem ist die Begleitgruppe zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Fritz Bütikofer vertritt transfair in dieser Begleitgruppe als Verantwortlicher der Sozialpartnerschaft Logistik-Services. Er wird zusätzlich von zwei Vertretern des Firmenvorstandes assistiert. Von Seite Post sind vertreten:
- Ueli Hurni, Leiter LS OPS
- Philip Pätzold, Leiter KC Zustellung LS OPS
- Esther Niffenegger, Leiterin Region Mitte LS OPS
- Nadia Lüthi, HR GP LS OPS
- Carina Hürlimann, P2 (Protokoll)
 
Die nächste Sitzung der Begleitgruppe ist im Mai geplant.
 
Was ist mit den anderen Bereichen, die betroffen sein können? Aktuell werden die Details verschiedener Projekte bekannt und nehmen allmählich Formen an. Erst jetzt werden Details bekannt und es wird deutlicher, was die Post beabsichtigt. Eine Spielregel der Sozialpartnerschaft lautet, dass transfair von der Post laufend über die nächsten Projekte vorinformiert werden sollte. Wo dies in Ausnahmefällen nicht der Fall ist, ist es wichtig, dass transfair auf Hinweise aus der Mitgliedschaft zählen kann. Dies ermöglicht es transfair, die Projektinformationen einzuholen. Der Branchenvorstand und die Firmenvorstände von transfair werden regelmässig über den Projektfortschritt informiert und können über den zuständigen Verantwortlichen der Sozialpartnerschaften Rückmeldungen geben. Dieser wiederum hat die Möglichkeit verschiedene Eskalationsstufen zu aktivieren. Eine nächste Gelegenheit für alle Mitglieder, ausführlich informiert zu werden, bietet sich anlässlich des Branchenkongresses vom 10. Juni.
 
Einsatzbereiche
Die Schweizerische Post