transfair hielt nach Kräften gegen den Abbau
Neben der cablex-Personalvertretung war auch transfair zu diesem Konsultationsverfahren geladen. Dabei haben wir insbesondere auf diese zwei Punkte hingewiesen, um den geplanten Personalabbau zu verringern:
- Die besondere Situation der betroffenen Mitarbeitenden im Tessin und im Jura. Angestellte in diesen Randregionen haben weniger Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und werden demzufolge doppelt bestraft. Unsere Forderung war deshalb: Weiterbeschäftigung an einem anderen Ort.
- Die spezifischen Herausforderungen für ältere Mitarbeitende, die aufgrund ihres Alters grundsätzlich mehr Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Wir regten an, dass ältere Mitarbeitende zurückhaltend vom Abbau betroffen sein sollten. Wenn doch, sollten sie gut zu einer allfälligen Frühpensionierung bzw. der entsprechenden Sozialplankategorie beraten und im Prozess begleitet werden.
Wir forderten ausserdem, dass offene oder neu geschaffene Stellen vorrangig mit vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden besetzt werden sollen. Leider konnten wir aber trotz unserer intensiven Bemühungen nicht verhindern, dass es nun zu Abbaugesprächen gekommen ist.