Höhere Löhne bei IMS

Post/Logistik

Höhere Löhne bei IMS

Im Jahr 2026 werden die Löhne bei Post Immobilien (IMS) um knapp 1 Prozent steigen. transfair ist mit diesem Ergebnis zufrieden.

Diego Frieden
Ein Mitarbeiter der IMS der glücklich aussieht

Nach zwei Verhandlungsrunden konnte sich transfair mit der Post-Tochter IMS einigen: Im April wird die Lohnsumme um 0,9 Prozent erhöht – ein mehr als korrektes Lohnergebnis. Nach dem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der 2025 in Kraft trat, ist das eine weitere erfreuliche Nachricht für die Mitarbeitenden von IMS.  

Praktisch alle Mitarbeitenden erhalten eine Lohnerhöhung

Die Lohnerhöhung wird in drei Teilen umgesetzt: 

  • 0,4% für strukturelle Lohnmassnahmen. Davon profitieren Mitarbeitende mit einem Lohn, der unter 60% ihres Lohnband-Maximums liegt. 
  • 0,4% für generelle Lohnerhöhungen. Diese Lohnmassnahmen kommen allen anspruchsberechtigten Mitarbeitenden zugute. Einzige Ausnahme ist das Reinigungspersonal – für diese Mitarbeitenden wurde eine Speziallösung gefunden (siehe unten). 
  • Einmalzahlungen von 100 Franken. Diese gehen ausser in der Unterhaltsreinigung an alle anspruchsberechtigten Mitarbeitenden. 

Darüber hinaus erhöht IMS die Lohnbänder der Funktionsstufen 2 bis 9 um 0,8%. Damit sinkt die Zahl der Mitarbeitenden, die über der Lohnbandobergrenze liegen und deshalb von den Lohnmassnahmen ausgeschlossen sind. Die übrigen Ausschlusskriterien bleiben – wie bereits 2025 – sehr begrenzt. 

Speziallösung für das Reinigungspersonal

Wie üblich erhält das Reinigungspersonal, bei dem viele Leute mit niedrigem Beschäftigungsgrad angestellt sind, Einmalzahlungen von 500 Franken auf ein 100%-Pensum. Das ist für sie vorteilhafter als eine prozentuale Lohnerhöhung – dafür hat sich transfair auch 2026 wieder eingesetzt.