Entlastungspaket 27 ist geschnürt
Rund um das Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt (Geschäft 25.063) wurde im National- und Ständerat erneut rege debattiert. Nun ist das Paket endlich geschnürt – und transfair ist überhaupt nicht erfreut. Zwar wurde das Mega-Sparpaket noch etwas abgeschwächt, wir lehnten aber sämtliche Sparmassnahmen, die fast alle auf die Ausgabenseite abzielen, von Anfang an ab.
Kürzungen im öffentlichen Verkehr
Fest stehen nun auch die Entscheide im Bereich öffentlicher Verkehr: Die Mittel für den regionalen Personenverkehr (RPV) werden gekürzt, dies aber immerhin um 60 Millionen weniger als vom Bundesrat ursprünglich vorgesehen. Diese Kürzung steht im krassen Widerspruch zum bewilligten RPV-Kredit für die Jahre 2026 bis 2028. Als Konsequenz wird der Druck auf die Kantone und auf die öV-Unternehmen steigen.
Weitere Kürzungen finden bei den Einlagen in den Bahninfrastrukturfonds (BIF) statt, die 2028 und 2029 um jeweils 100 Millionen reduziert werden. Entscheidungen, die den Unterhalt des Bahnnetzes weiter in Rückstand führen werden.
Für transfair sind sämtliche Kürzungen im RPV und BIF nicht tragbar. Die Entscheide des Parlaments stossen bei uns vollkommen auf Unverständnis.