20 Jahre transfair

20 Jahre transfair

Am 29. November 2019 feiert transfair sein 20-jähriges Bestehen. Auf dieser Website finden Sie Informationen zur Entstehungsgeschichte von transfair, Einblicke in die vier Branchen des Personalverbandes sowie Fotos und Überraschungen.

transfair wurde offizell 1999 gegründet. Da die erste Gründungsgewerkschaft bereits 1918 ihren Ursprung findet, könnte man auch von einer 100-jährigen Erfolgsgeschichte sprechen.
  • GCV Gewerkschaft christliches Verkehrspersonal (Gründung 1918)
  • VCB Verband des christlichen Bundespersonals (Gründung 1929)
  • ChPTT Schweizerischer Verband des christlichen Post-, Telegraphen- und Telephonpersonals (Gründung 1922)
Geschichtlicher Ausflug ins Jahr 1999 – transfair wird geboren
Im starken wirtschaftlichen Strukturwandel der 1990er-Jahre und in der nachfolgenden Krise hatten alle Gewerkschaften mit einem massiven Mitgliederschwund zu kämpfen. So suchten die unter dem VGCV (Verband der Gewerkschaften des christlichen Verkehrs- und Staatspersonals) organisierten Gewerkschaften nach einer Zukunftslösung. Unter dem Projektnamen «VGCV-Zukunft» haben am 8. Dezember 1997 die oben genannten Organisationen die Zusammenführung in eine einzige entschieden. Dies mit dem Ziel der Stärkung der Präsenz, des Mitgliederwachstums und der besseren Koordinierung der Bedürfnisse von Mitgliedern.
 
Der Grundstein für die konkrete Zukunft legte am 18. Juni 1998 der Kongress des ChPTT, der seine Strukturen anpasste und sich einen neuen Namen gab: transfair – ein selbstredender und einprägsamer Name ohne unnötige Kürzel. Im März 1999 konkretisierte sich das Vorhaben eines Zusammenschlusses immer mehr. Am 29. Mai 1999 präsentierte der GCV an seiner Generalversammlung erstmals die künftigen Branchen des neuen Gebildes «transfair»: Post/Logistik, Communication, Öffentlicher Verkehr, Öffentliche Verwaltung und Dienstleistungen. Am 29. November 1999 folgte mit dem Auflösungskongress des VGCV die Geburtsstunde von transfair. Rolf Seiler, letzter Präsident des VGCV, eröffnete den Kongress mit den Worten: «Heute sind wir uns alle einig. transfair ist die Antwort auf den Wandel im gewerkschaftlichen Umfeld. transfair lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.»


 
2000
Mit der Einstellung von Regionalmitarbeitenden und dem Ausbau von Regionalsekretariaten wappnet transfair sich für die aktive Mitgestaltung der Arbeitswelt. Die Branchenstruktur, die sich bis 2019 bewährt, wird eingeführt.

2001
Der Service Public ist auch 2001 im politischen Brennpunkt. transfair setzt entsprechende Schwerpunkte und ist politisch aktiv.

2002
Das Umfeld der Sozialpartner von transfair wird härter. Restrukturierungen und der Abbau von Arbeitsplätzen sind die Folge. transfair lässt nicht locker und macht mit Streiks auf den Umut aufmerksam. Am 14. Dezember wird der neue Dachverband Travail.Suisse, dem transfair beitritt, gegründet.

2003
An der Spitze von transfair gibt es einen Wechsel. Regula Hartmann-Bertschi tritt zurück. Ihr Nachfolger ist Hugo Gerber. Er läutet eine strukturelle Neuausrichtung mit dem Ziel der Stärkung der Miliz und der Regionen ein.

2004
Die Sozialpartner sind weiter unter Druck und Veränderungsprozesse gehören zum Alltag. Sozialpolitisch ist das Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft eine grosse Errungenschaft. Auch das Nein zur 11. AHV-Revision ist ein wichtiger politischer Meilenstein.

2005
Der Druck auf das Personal bleibt enorm. transfair macht seinem Unmut Luft und ruft in allen Branchen Mitglieder dazu auf, auf die Strasse zu gehen.

2006
Ein sozialpolitischer Erfolg im rauen politischen Umfeld ist das eindeutige Ja zu höheren Kinderzulagen – eine Initiative, die transfair unterstützt hatte.

2007
transfair, Travail.Suisse und weitere Verbände lancieren die Initiative «6 Wochen Ferien für alle».

2008
Hugo Gerber tritt zurück – Daniel Schütz übernimmt das Ruder und leitet mit «transfair2010» eine Organisationsreform ein.

2009
transfair ist mit einer neuen Struktur unterwegs. Tanja Brülisauer übernimmt von Daniel Schütz die Position der Geschäftsführung. Nationalrätin Chiara Simoneschi-Cortesi wird zur Präsidentin gewählt.

2010
Mit seiner neuen Präsidentin entwickelt transfair neue Strukturen: Der Austausch mit den Sektionen funktioniert.

2011
transfair fordert von den Sozialpartnern, das Lohngleichheitsinstrument Logib anzuwenden, und geht mit gutem Beispiel voran.

2012
Der Kongress stimmt der Absorptionsfusion von CASC (Kaderverband Swisscom) mit transfair zu.

2013
An der Podiumsdiskussion «transfair talk» bringt transfair die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland aufs politische Parkett und setzt eine Debatte in Gang.

2014
Nationalrat Stefan Müller-Altermatt wird zum Vizepräsidenten von transfair gewählt. transfair bereitet sich mit der Strategie 2015–2020 auf die Zukunft vor.

2015
Stefan Müller-Altermatt wird neuer Präsident von transfair.

2016
transfair «absorbiert» Union du personnel du domaine des EPF (Personalverband ETH) und lanciert die Initiative für 4 Wochen Vaterschaftsurlaub.

2017
Thomas Ammann wird der neue Vizepräsident von transfair.

2018
transfair macht sich mit seiner neuen Strategie fit für die Zukunft.

2019
transfair ist mit Greta Gysin (Leiterin Region Ost und Geschäftsleitungsmitglied transfair) und seinem Präsidenten, Stefan Müller-Altermatt, weiterhin im Nationalrat vertreten.
2000
transfair absorbiert ASTET (Association suisse des agents technique des télécommunications). Nach langen und intensiven Verhandlungen steht der Sozialplan für Swisscom. Im Oktober steht nach schwierigen Verhandlungen der GAV mit Directories. Und im März gehen die 12-monatigen GAV-Verhandlungen mit Swisscom zu Ende.

2001
Die Absicht des Bundesrates, die Mehrheit der Swisscom-Aktien zu verkaufen, ist ein Dauerthema. transfair wehrt sich gegen dieses Vorhaben. Bei Swisscom gehören Restrukturierungen zum Alltag – transfair ist stark eingebunden.
 
2002
Auf dem politischen Parkett werden Änderungen des Fernmeldegesetzes diskutiert – transfair äussert sich kritisch. Der Bundesrat fällt den wichtigen Entscheid, dass die Aktienmehrheit von Swisscom beim Bund bleiben soll. Die GAV-Verhandlungen mit Swisscom werden am 10. Oktober abgebrochen.
 
2003
Nach dem Unterbruch werden die GAV-Verhandlungen wieder aufgenommen. Dies, nachdem Swisscom bei den Restrukturierungsplänen zurückbuchstabiert hat. Die Sozialpartner einigen sich am 2. Dezember auf die Verlängerung des GAV.

2004
Die Revision des Fernmeldegesetzes und damit die Diskussion der Öffnung der letzten Meile werden politisch diskutiert. transfair äussert sich kritisch und sieht den Service public gefährdet. Im sozialpartnerschaftlichen Bereich entsteht ein eigener GAV für cablex – in Anlehnung an jenen von Swisscom.

2005
Ein neuer, ausgezeichneter GAV mit Swisscom wird verhandelt. Auch der Sozialplan lässt sich sehen. Der Bundesrat will erneut seine Swisscom-Aktien verkaufen.

2006
Die Privatisierung von Swisscom durch den Verkauf der Aktien in Bundesbesitz kann abgewendet werden. Jedoch wird mit der Revision des Fernmeldegesetzes die letzte Meile liberalisiert.

2007
Die GAV-Verhandlungen mit cablex finden ein zufriedenstellendes Ende. Bei Swisscom kommt es zu gewaltigen Reorganisationen.

2008
Die Umstrukturierungen bei Swisscom schreiten weiter voran. Der Bundesrat will erneut über die Liberalisierung von Swisscom diskutieren.

2009
Swisscom ist weiterhin in Reorganisation. Die Sozialpartner einigen sich auf neue Anschlussvereinbarungen, die cablex an den GAV von Swisscom anbinden.

2010
Bei Swisscom bleibt weiterhin kein Stein auf dem anderen. Die Branche bereitet sich auf GAV-Verhandlungen vor.

2011
Diverse GAV-Verhandlungen – unter anderem mit Swisscom – starten.

2012
Die Branche bringt vier GAV zum Abschluss: Swisscom, Swisscom ITS, cablex und local.ch.

2013
Dank dem neuen Mitwirkungsrecht wird die Personalvertretung gestärkt. transfair beginnt sozialpartnerschaftliche Gespräche mit Orange und avocis.

2014
Weil Swisscom und Swisscom ITS fusioniert haben, wurden beide GAV erfolgreich vereinheitlicht.

2015
transfair wehrt sich erfolgreich gegen den zunehmenden Teil externer Arbeitskräfte bei Swisscom.

2016
Das Grossprojekt «Operational Excellence» umfasst viele Restrukturierungen. transfair begleitet eng.

2017
Nach den Vorbereitungen starten im Herbst die GAV-Verhandlungen für Swisscom.

2018
Die GAV Swisscom und cablex werden erfolgreich weiterentwickelt.

2019
transfair begleitet den Wechsel von rund 1000 Personen von Swisscom zu cablex.

Wer findet den aktuellen Branchenleiter?

2000
Das Poststellennetz ist das Sorgenkind der Branche: Mit dem Projekt OPTIMA werden alle Poststellen analysiert und anschliessend rationalisiert. transfair begleitet den Prozess eng.

2001
Mit den Umbauplänen des Poststellennetzes ist transfair nicht zufrieden und sammelt 20000 Protestunterschriften. Ende April wird der neue GAV mit der Post abgeschlossen. Bessere Arbeitsbedingungen erhalten auch die PostAuto-Unternehmer.
 
2002
Die Umstrukturierung mit dem Projekt REMA nimmt Formen an, die transfair nicht gutheissen kann. transfair wird beim Bundesrat vorstellig und fordert auch an Spitzengesprächen mit der Konzernleitung, dass die Post ihre Sozialverantwortung wahrnimmt. Nach den Gesprächen und der Streikbereitschaft von transfair findet die Post eine weniger radikale Lösung.

2003
Im Bereich der Konzerngesellschaften der Post haben die Sozialpartner mit einem GAV-Mantel Minimalstandards, die für alle Postgesellschaften gelten, verankert. Ausserdem ist transfair massgeblich an sieben fortschrittlichen Sozialplänen beteiligt.

2004
Die Post will die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Mit Protestpausen am 27. Februar äussert transfair seine Haltung. Im Juni verzichtet die Post dann auf die angedachten Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen. In der Folge wird der GAV bis Ende 2005 verlängert. Positiv sind die Abschlüsse des Firmen-GAV von Express Post und des Kollektivarbeitsvertrags von DPD.

2005
Die Verhandlungen für einen GAV Konzerngesellschaften inklusive Anschlussvereinbarungen für Secure Post und PostAuto finden ein zufriedenstellendes Ende.

2006
Das Poststellennetz wird angepasst. Dank transfair so sozialverträglich, dass das Personal davon nicht massgeblich betroffen ist.

2007
Das neue Postmarktgesetz wird vorbereitet. Für PostLogistics gibt es einen neuen GAV mit Signalwirkung. Für Ymago, Poststellen und Verkauf sowie REMA gibt es einen neuen Sozialplan.

2008
Der Bund treibt die Postmarktöffnung weiter voran. transfair wehrt sich entschieden dagegen.
 
2009
Mitte Dezember finden herausfordernde GAV-Verhandlungen mit Presto (Frühzustellung) ein positives Ende.

2010
transfair verhandelt für Mitarbeitende der Post einen neuen Sozialplan.

2011
Dank transfair gibt es einen neuen Sozialplan für die Projekte Distrinova (Automatisierung) und Lean (Reorganisation Lager- und Stückgutlogistik).

2012
Nach Inkrafttreten des neuen Postgesetzes stellt sich die Branche mit ihrer neuen Strategie für die Zukunft neu auf.

2013
Die GAV-Verhandlungen mit der Post sowie KEP&Mail starten. SPS/SwissSign und Presto erhalten einen neuen GAV.

2014
Bei den zähen GAV-Verhandlungen mit der Post kommt es immer wieder zu Unterbrüchen. Die Verhandlungen sind Ende 2014 noch nicht abgeschlossen.

2015
Die Mitarbeitenden der Post erhalten einen neuen GAV und jene von KEP&Mail zum ersten Mal.

2016
Verlängerte oder neue GAV gibt es für Presto, IMS, PostLogistics, SPS, SwissSign und SecurePost.

2017
Das PostNetz der Zukunft bedeutet viele Poststellenschliessungen. transfair begleitet eng.
 
2018
Der PostAuto-Skandal, der Stellenabbau bei PostFinance und der Poststellenumbau halten die Branche auf Trab. Stabilität bringt die Verlängerung des GAV Post CH.

2019
Neue oder verlängerte (Branchen-)GAV gibt es für IMS, SPS, PostLogistics, SecurePost und die Frühzustellung. transfair lanciert die Petition «Teilzeit-Mitarbeitende Vollzeit ernst nehmen».

Wer findet den aktuellen Branchenleiter?

2000
Die diversen Regierungs- und Verwaltungsreformen halten die Branche auf Trab. Die Bundespersonalverordnung für das Bundespersonal wird politisch zur Knacknuss. Im Bereich der ETH wird eine sozialpartnerschaftliche Absichtserklärung unterzeichnet.

2001
Auf der Basis des neuen Bundespersonalgesetzes verabschiedet das Parlament diverse zusätzliche Verordnungen. transfair begleitet den politischen Prozess. Auf Basis des Bundespersonalgesetzes und unter Einbezug der Sozialpartner wird das ETH-Personalstatut am 25. April vom Bundesrat genehmigt.

2002
Die Vorbereitungsarbeiten für die neue Pensionskasse PUBLICA sind in vollem Gange. transfair wirkt an der Entstehung des Sozialplans wegweisend mit.

2003
Mit dem Entlastungsprogramm 03 wird unverhältnismässig viel auf dem Buckel des Bundespersonals gespart. Am 1. Juni nimmt die neue Pensionskasse PUBLICA ihren Betrieb auf.

2004
Erneut muss das Personal mit dem Entlastungsprogramm überproportional viel Federn lassen. Die Totalrevision von PUBLICA wird eingeleitet.

2005
Der Bundesrat leitet eine grosse Verwaltungsreform ein und will mit 9 Querschnittsprojekten und 25 Departementsprojekten die Bundesverwaltung verbessern. Der ETH-Bereich erhält ein neues Lohnsystem.

2006
Aufgrund des 2005 eingeführten neuen Lohnsystems kommt es im ETH-Bereich erstmals zu Lohnverhandlungen.

2007
Die gigantische Verwaltungsreform wurde offiziell abgeschlossen. Eine weitere Revision des Bundespersonalgesetzes in Richtung Obligationenrecht wird lanciert.

2008
Eine neue Verordnung über Reallohnerhöhungen tritt in Kraft. Die Sozialpartner unterzeichnen eine gemeinsame Absichtserklärung für die Legislatur 2008–2011.

2009
transfair nimmt zum revidierten Bundespersonalgesetz Stellung. Die Sozialpartnerschaft mit der Bundesverwaltung ist aufgrund von Reorganisationen angeschlagen.

2010
transfair ist massgeblich an der Entstehung des Lohngleichheitsdialogs, der im November offiziell unterzeichnet wurde, beteiligt.

2011
transfair setzt sich erfolgreich dafür ein, dass das Niveau des Bundespersonalgesetzes gleich bleibt.

2012
Personalpolitische Turbulenzen bei diversen Bundesämtern halten transfair auf Trab.

2013
transfair arbeitet an der Revision des Bundespersonalgesetzes wegweisend mit.

2014
Erfolgreich wehrt sich transfair gegen eine völlig überrissene Kürzung des Personalkredits.

2015
Die Petition «Respekt Bundespersonal» setzt mit 6700 Unterschriften ein klares Zeichen gegen die Sparwut des Parlaments.

2016
Dank transfair bleibt die Überbrückungsrente für diverse Berufskategorien bestehen.

2017
transfair setzt sich erfolgreich für die Anpassung des Lohnsystems ein.

2018
Die Reorganisation von Agroscope beschäftigt transfair.

2019
transfair setzt sich erfolgreich für Massnahmen beim Arbeiten bei Hitze ein.

Wer findet den aktuellen Branchenleiter?

2000
Am 8. September 1999 beginnen die ersten GAV-Verhandlungen mit der SBB. Nach 20 (!) Verhandlungsrunden finden die Gespräche am 29. Februar ein gutes Ende. Auch für die Krankenkasse und die Pensionskasse der SBB gibt es einen ersten GAV.

2001
Die Lohnverhandlungen mit der SBB sind 2001 besonders harzig. Am 29. Oktober gibt es deshalb Protestversammlungen. Am 14. Juni wird der GAV Personal Berufsbildung abgeschlossen und nach zähen Verhandlungen auch der GAV mit Securitrans.

2002
Politisch beschäftigt weiterhin die Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Auf sozialpartnerschaftlicher Ebene feiert transfair mit den GAV von Thurbo und der Südostbahn Erfolge.

2003
Der sozialpartnerschaftliche Dialog trägt vielerorts seine Früchte. So finden GAV-Verhandlungen mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn und den Verkehrsbetrieben von Fribourg ein positives Ende. Mit der Rhätischen Bahn und dem Regionalverkehr Mittelland unterzeichnet transfair je einen Firmenarbeitsvertrag.

2004
Die GAV-Verhandlungen mit der SBB werden nach zähen Gesprächen am 26. Mai abgeschlossen. transfair ergattert an der ersten Personalkommissionswahl vier Sitze. Weitere Erfolge sind die Weiterentwicklung des GAV von login (ehemals Berufsbildung Verkehr) und der Firmenarbeitsvertrag mit der Matterhorn Gotthard Bahn.

2005
Der erstmalige GAV-Abschluss mit der BLS ist ein Meilenstein. Andere GAV werden weiterentwickelt oder verlängert.

2006
Kurz vor Jahresende haben sich die Sozialpartner geeinigt und neue GAV für SBB und SBB Cargo unterzeichnet.

2007
Nach 12 langen Verhandlungsrunden steht der Firmenarbeitsvertrag mit der Rhätischen Bahn. Mit den Chemins de fer du Jura gibt es einen neuen GAV.

2008
Der grosse Ausbau des Bahnnetzes unter dem Namen «Bahn2030» beschäftigt. Es entsteht ein Rahmen-GAV Normalspurbahnen. Ein Streik in den Werkstätten von Bellinzona sorgt für Furore.

2009
Nach dem Streik in Bellinzona gibt es neue Regeln betreffend Zusammenarbeit Personalverbände/Gewerkschaften im Reorganisationsfall. Die Sanierung der Pensionskasse SBB ist schmerzhaft.

2010
Im November konnten die Sozialpartner die Verhandlungen zur Weiterentwicklung des Gesamtarbeitsvertrages mit der SBB abschliessen.

2011
transfair unterzeichnet einen neuen GAV für login. Die Situation um die VBZ entspannt sich.

2012
Erstmalig entsteht für SBB Cargo International ein GAV. Und TPF (Transport Public Fribourgeois) erhält einen neuen GAV.

2013
transfair ist an der Entstehung des Rahmen-GAV für Unternehmen des Zürcher Verkehrsbundes – unter anderem für die Verkehrsbetriebe Zürich – massgeblich beteiligt.

2014
Nach langen Verhandlungen gibt es für die SBB einen neuen GAV. Verbesserungen gibt es dank transfair auch im Normalarbeitsvertrag der Walliser Bergbahnen.

2015
Im November starten die GAV-Verhandlungen mit der BLS.
 
2016
Die GAV mit BLS, der Zentralbahn, SBB Cargo International und TPF (Transports publics fribourgeois) werden verlängert.

2017
transfair setzt sich erfolgreich für die Anpassung des Lohnsystems ein.

2018
Nach langen Verhandlungen steht der GAV mit SBB. Neue GAV gibt es auch für Tilo und TPL.

2019
transfair lanciert die Petition «für starke öffentliche Transportunternehmen».

Wer findet den aktuellen Branchenleiter?