transfair politisch aktiv und vernetzt

transfair politisch aktiv und vernetzt © Parlamentsdienste 3003 Bern
13.06.2017

transfair macht die Stimme der Arbeitnehmenden stark! Das breite Netzwerk von transfair hilft massgeblich, dass die Interessen der Arbeitnehmenden in der Politik, in Vorsorgewerken und in den Verwaltungsräten der Service-Public-Unternehmen Gehör finden.

transfair hat mit seinem Präsidenten Stefan Müller-Altermatt (CVP-Nationalrat, Solothurn) einen direkten Draht ins Parlament und kann gezielt Einfluss auf die politischen Geschäfte nehmen, die sich auf die Mitarbeitenden im Service Public auswirken.
 
Für die Branche Post/Logistik ist die Postgesetzgebung relevant. Diese wird durch die nationale Politik gestaltet. Es ist also wichtig, über ein Netzwerk zu verfügen, welches uns erlaubt situativ und stufengerecht aktiv zu wirken. Zwei Beispiele mögen dies illustrieren:
  1. In der Postverordnung (Art. 33, Ziff 2) ist definiert, dass pro Raumplanungsregion nur noch eine Poststelle existieren muss, zur  Zeit sind dies 128 für die ganze Schweiz. Die Post agiert mit ihrem Kahlschlag also im gesetzlichen Rahmen. Die Mehrheit der Bundesparlamentarier hat dem zugestimmt!
  2. Im Postgesetz (Art. 4, Abs. 3, lit.c) ist nur noch die Verhandlungspflicht und keine Abschlusspflicht für die Verhandlung von Gesamtarbeitsverträgen festgehalten. Dies schwächt unsere Verhandlungsposition, die rechte Politik hat dies so durchgesetzt. 
Die aktuellen politischen Mehrheitsverhältnisse stehen rechts – rechts heisst Liberalisierung und Privatisierung. Dies bedeutet, die Wirtschaft will am Kuchen der Post mitverdienen – das führt dazu, dass die Gewinne an die Aktionäre der Marktteilnehmenden, statt zurück in die Bundeskasse fliessen.
 
In der für die Post äusserst wichtigen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF), hat unser Vize-Präsident Thomas Ammann (CVP-Nationalrat, St. Gallen) Einsitz.

Unser Netzwerk greift auch in die Kantonsparlamente! So vertreten Robert Métrailler (CSP, Wallis), Nadia Ghisolfi (CVP, Tessin), Felix Bischofberger (CVP, St. Gallen), Werner Rüegg (CVP, Appenzell Ausserrhoden), Adrian Wüthrich (SP, Bern) und weitere transfairler auch auf regionaler Stufe die Interessen der Post-Mitglieder  und bringen Vorstösse ein. Was gerade im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen den Poststellenabbau wichtig ist.
 
transfair ist auch vertreten:
  • im Nationalrat durch den Vizepräsidenten von Travail.Suisse Jacques-André Maire (SP, Neuenburg),
  • im Verwaltungsrat der Schweizerischen Post durch Susanne Blank,
  • im Rat der Schweizerischen Unfallversicherung SUVA
  • im Stiftungsrat der Pensionskasse Post durch Nathalie Kunz,
  • in Fach- und Personalkommissionen durch zahlreiche engagierte, aktive Mitarbeitende der Post, allesamt transfair Mitglieder.
Profitieren Sie als Mitglied von transfair von unserem wertvollen Netzwerk, indem Sie uns mitteilen, welche Themen Sie im Berufsalltag besonders beschäftigen und wo der Schuh drückt.