SPS-Fiasko: transfair fordert personelle Konsequenzen

SPS-Fiasko: transfair fordert personelle Konsequenzen © pathdoc/fotolia
01.02.2019

Der PostAuto-Affäre 2018 folgt nun jene von Swiss Post Solutions (SPS). Lehren gezogen hat die Schweizerische Post aus dem PostAuto-Fiasko offenbar keine. Mit dem Vietnam-Skandal folgt die nächste Hiobsbotschaft für das Personal von SPS. transfair fordert Taten statt Worte.

Der Unmut unter den Mitarbeitenden von SPS ist gross. Die Reise der Kaderleute nach Vietnam empfindet das Personal als Schlag ins Gesicht. Während sich das Kader vergnügt, arbeiten die Mitarbeitenden unter übermässigem Leistungsdruck zu einem tiefen Lohn, mit der Folge langer krankheitsbedingter Abwesenheiten und hoher Fluktuation. Lohnentwicklungen sind in den letzten Jahren mager ausgefallen. Dem gegenüber steht das respektlose Verhalten des Kaders und der SPS-Spitze.
 
transfair ist empört darüber und hat kein Verständnis für das unsensible Benehmen des Managements. transfair hat bereits mit wichtigen Entscheidungsträgern das Gespräch gesucht und den Ärger der Mitarbeitenden übermittelt. Der Personalverband und das SPS-Personal erwarten jetzt rasch personelle Konsequenzen. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass transfair die miserable Sozialpartnerschaft während den letzten Jahren mehrmals kritisiert hat; ohne dass jedoch etwas passiert oder eine Verbesserung eingetreten wäre.
 
transfair fordert Taten statt Worte
transfair fordert von Verwaltungsrat und Konzernleitung, dass jetzt endlich gehandelt wird! Für die Lohnverhandlungen erwartet der Personalverband nicht kleinliche Brosamen, sondern ein klares Zeichen in Form von verdienten und nachhaltigen Lohnmassnahmen.
 
Einsatzbereiche
Die Schweizerische Post, SPS AG