Reorganisationsprojekt SpeedUp - das Konsultationsverfahren ist abgeschlossen

Reorganisationsprojekt SpeedUp - das Konsultationsverfahren ist abgeschlossen © transfair
14.12.2020

Im Oktober 2020 hat PostFinance ihre neue Strategie bekannt gegeben. Mit «SpeedUp» will sie sich für die Zukunft rüsten, die digitale Transformation beschleunigen und in neue Geschäftsfelder investieren. Diese Neuausrichtung geht einerseits mit der Schaffung von 80 Stellen, jedoch aber auch mit einem Abbau von 130 Vollzeitstellen und über 250 Vertragsanpassungen einher. transfair hat flankierende Massnahmen, die über das gesetzliche Minimum hinausgehen, verhandelt.

Bis Ende November 2020 konnten sich Sozialpartner und Mitarbeitende am Konsultationsverfahren beteiligen und Vorschläge einbringen, wie der geplante Stellenabbau und die geplanten arbeitsvertraglichen Anpassungen vermieden, deren Zahl beschränkt oder deren Folgen gemildert werden können. Einige der Vorschläge wird PostFinance umsetzen. Jedoch können die Eingaben in der Summe die geplanten Massnahmen nicht ersetzen. Deshalb wird «SpeedUp» ab 1. März 2021 umgesetzt. Der angekündigte Stellenabbau und die arbeitsvertraglichen Anpassungen werden entsprechend umgesetzt und erfolgen im Verlauf des Jahres 2021, vereinzelt bereits im Dezember 2020.

Flankierende Massnahmen für mehr Stabilität

PostFinance hat in einer internen Mitteilung bekannt gegeben, dass sie den Stellenabbau möglichst über die natürliche Fluktuation realisieren will. transfair ruft PostFinance dazu auf, dieses Versprechen zu halten. Das dennoch betroffene Personal profitiert dank dem Einsatz von transfair von einem stabilen Sozialplan und von neu verhandelten, flankierenden Massnahmen. Die wichtigsten Begleitungsangebote sind:
  • Von Kündigungen oder Vertragsänderungen betroffene Kadermitarbeitende (FS8–10), die im Frühling 2021 das Überführungsangebot in einen GAV-Vertrag annehmen, können anstelle der Leistungen aus dem Sozialplan Kader die Leistungen aus dem Sozialplan GAV (2021) wählen.
  • Mitarbeitende aus Einheiten, die von der Reorganisation 2021 betroffen sind und gewisse Voraussetzungen erfüllen, können eine freiwillige vorzeitige Pensionierung wählen. Ebenso können Mitarbeitende aus anderen Einheiten dies beantragen, wenn damit nachweislich eine andere Kündigung verhindert werden kann. Sie erhalten dabei die gemäss Sozialplänen (GAV/Kader) vorgesehenen Zusatzleistungen. GAV-Mitarbeitende können diese Option ab dem 58. Altersjahr wählen, Kadermitarbeitende ab dem 60. Altersjahr.
  • Mitarbeitende, die mitunter wegen der angespannten Wirtschaftslage besondere Schwierigkeiten bei der Lösungsfindung haben, können einen Antrag an die paritätische Steuerungsgruppe (PSG) auf Verlängerung des Kostendachs stellen. Wenn die PSG zum Schluss kommt, dass durch eine individuelle Verlängerung die Wahrscheinlichkeit einer Lösung signifikant steigt (z. B. Abschluss einer laufenden Weiterbildung), kann sie eine solche sprechen.

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