PostAuto: Persönlichkeitsschutz bleibt dank transfair bestehen

PostAuto: Persönlichkeitsschutz bleibt dank transfair bestehen
27.04.2018

Anfang 2017 teilte PostAuto den Sozialpartnern mit, dass im Rahmen des Projekts «Integrierte Systemarchitektur» (ISA) ab 2018 der Anfangsbuchstabe des Vornamens sowie der Nachname des Fahrpersonals auf der Fahrgastinformationsanzeige angegeben wird. transfair hatte bezüglich des Persönlichkeitsschutzes Bedenken und intervenierte.

Seit Bekanntmachung des Vorhabens von PostAuto hatte sich transfair gegen diese Einschränkung der Wahlfreiheit und den Angriff auf den Persönlichkeitsschutz gewehrt. Der Personalverband forderte, dass das Fahrpersonal weiterhin selbst bestimmen darf, ob mit Namen oder Nummer gefahren wird. Auch der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte hält fest, dass das Sicherheitsinteresse des Personal stärker zu gewichten ist, als die Marketinginteressen der Arbeitgeberin.
 
Einsatz von transfair zahlt sich aus
transfair blieb hartnäckig am Ball und hat nun mehr als ein Jahr später erreicht, dass das Fahrpersonal auch mit ISA weiterhin selbst entscheiden kann, ob mit Name oder Nummer gefahren wird. Gerade beim Lenken von Nachtbussen kann das Fahren mit Nummer eine klarer Vorteil sein. Dem Persönlichkeitsschutz des Fahrpersonals von PostAuto wird dank transfair weiterhin Rechnung getragen.
Einsatzbereiche
PostAuto AG