Personalabbau bei Presto

Personalabbau bei Presto © Presto
01.12.2017

Nachdem Presto Mitte September von der NZZ Mediengruppe über die Einstellung der „Ostschweiz am Sonntag“ per Ende Oktober 2017 informiert wurde, startete ein ordentliches Konsultationsverfahren. Betroffen sind mehr als 100 Mitarbeitende am Standort St. Gallen.

Entlassungen konnten zwar, trotz eingegangenen Vorschlägen, nicht verhindert werden, aber die Hälfte der betroffenen Mitarbeitenden wird auch künftig für Presto arbeiten, da entweder ihre Pensen während der Woche nicht betroffen sind oder sie weiterhin als Ablöse tätig bleiben.

Im Zusammenhang mit diesem Konsultationsverfahren hat transfair mit der Leitung von Presto verschiedene Gespräche geführt. Presto hat dank der intensiven Verhandlungen mit dem Personalverband weitere Zugeständnisse gemacht:
  • Die betroffenen 106 Mitarbeitenden erhalten mit der Lohnabrechnung November 2017 eine Entschädigung von 0.5 Monatslohn (=1/2 ML) ausbezahlt.
  • Vier Mitarbeitende erhalten die Abgangsentschädigung gemäss OR – drei Betroffenen wurde aus Kulanz ebenfalls die Abgangsentschädigung bezahlt, da sie bezüglich Dienstalter oder Lebensalter kurz vor der Anspruchsberechtigung sind.
  • Acht Härtefälle wurden gelöst, indem diese weiter beschäftigt werden.
Einsatzbereiche
Presto AG