Corona-Päckli-Krise: den Mitarbeitenden von PostLogistics Sorge tragen

Corona-Päckli-Krise: den Mitarbeitenden von PostLogistics Sorge tragen © transfair
09.04.2020

Tag für Tag gibt es bei der Post neue Paketrekorde zu vermelden. Obwohl die Mitarbeitenden komplett ausgelastet sind und seit Wochen Überstunden machen, ist die Paketflut zu gross. Für transfair ist klar: Die Mitarbeitenden tun ihr bestmögliches, um das System am Laufen zu halten. Vielmehr ist es den Transport- und Platzkapazitäten der Paketzentren geschuldet, dass das System nicht mehr nachkommt. Am 7. April 2020 haben die Post, andere Player aus Handel und Logistik und Sozialpartner zusammengesetzt und Lösungen gefunden. transfair begrüsst diesen wichtigen Schritt und stellt das Personal weiterhin in seinen Fokus.

Gemeinsame Lösung in Sicht

Dieses Paketmengenphänomen kennt die Post eigentlich nur aus Weihnachtszeiten. Jetzt ist es der ausserordentlichen Lage geschuldet, dass die Päcklimenge steigt. Nun fand am 7. April 2020 ein runder Tisch statt. transfair hat die diversen Rückmeldungen von seinen Mitgliedern an dieser Sitzung eingebracht. Die Post und seine Sozialpartner, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Handel und Logistik haben Lösungen für diese ausserordentliche Herausforderung gefunden. Die die gesamte Branche geht einen Schritt aufeinander zu und hilft sich gegenseitig aus.

Das Personal bleibt für transfair im Mittelpunkt

Für transfair ist klar: ohne den ausserordentlichen Einsatzes des PostLogistics-Personals geht es nicht. Was das Personal hier leistet, ist ein riesiger Kraftakt. Es arbeitet seit Wochen unter Vollast und unter erschwerten Bedingungen, setzen sie sich doch täglich einer möglichen Ansteckungsgefahr aus.
 
Mit dem Blick auf weitere mögliche Massnahmen hält transfair bereits jetzt fest: Eine zusätzliche Belastung des Personals durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit geht nicht an. Dieses Logistikproblem darf nicht auf dem Buckel des Personals gelöst werden. transfair geht noch weiter und fordert von der Post weiter:
  • Das Personal muss an erster Stelle stehen.
  • Die Einhaltung der BAG-Vorgaben haben Vorrang und sind zu kontrollieren.
  • Das Arbeitsgesetz und dessen Höchstarbeitszeiten darf weder angegriffen noch ausgehebelt werden.
  • Die Mitarbeitenden, die einer Risikogruppe angehören, müssen weiterhin geschützt bleiben. Eine Anpassung der jetzigen Praxis darf nicht zum Thema werden.
  • Die arbetisrechtlichen Grundlagen dürfen weder gegen den Willen der Mitarbeitenden noch ohne Einbezug der Sozialpartner angepasst werden. 

transfair ist für Sie da!

transfair weiss, wieviel die Mitarbeitenden der Post tagtäglich leisten. Sie tragen einen immens wichtigen Teil dazu bei, dass die Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung aufrechterhalten werden kann. Deshalb: Danke für Euer unermüdliches Engagement! transfair steht seinen Mitgliedern jederzeit zur Seite. Haben Sie Fragen oder wünschen Sie Unterstützung? Die Regionalsekretariate von transfair sind für Sie da.
Einsatzbereiche
Die Schweizerische Post, PostLogistics