AZG-Vereinbarung für PostAuto gilt bis Fahrplanwechsel 20/21

AZG-Vereinbarung für PostAuto gilt bis Fahrplanwechsel 20/21 © Die Schweizerische Post | La Poste Suisse | La Posta Svizzera
20.05.2020

Die aktuelle Vereinbarung wird verlängert. Sie erlaubt es PostAuto, die im Arbeitszeitgesetz (AZG) definierten Ausnahmenregelungen anzuwenden. Die Verhandlungen zur neuen AZG-Vereinbarung, die dann per Fahrplanwechsel 20/21 in Kraft treten wird, laufen weiter. Durch die Verlängerung können die Sozialpartner weiterhin an einer guten, nachhaltigen Lösung arbeiten. Für die Verlängerung der bestehenden AZG-Vereinbarung erhalten die Fahrerinnen und Fahrer von PostAuto und den PostAuto-Unternehmern eine Einmalentschädigung von 500 Franken, abhängig vom Beschäftigungsgrad.

Einmalentschädigung für Personal
Die aktuelle AZG-Vereinbarung gilt nun bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020. Die Fahrerinnen und Fahrer von PostAuto und den PostAuto-Unternehmern erhalten für diese Verlängerung eine Einmalentschädigung von 500 Franken abhängig vom Beschäftigungsgrad (Basis 100%). Diese Regelung gilt sowohl für Mitarbeitende im Monats- wie im Stundenlohn. Der Betrag wird für die Regie mit dem Juni-Lohn ausbezahlt, für das Fahrpersonal der PostAuto-Unternehmern, sobald die Erhebung der Ansprüche für die Mitarbeitenden abgeschlossen ist.
 
transfair ist zufrieden: Mit der Einigung über die neue Gültigkeit der AZG-Vereinbarung haben die Sozialpartner sichergestellt, dass die Ausnahmen, die das AZG zulässt, bis zum Fahrplanwechsel 2020/21 geregelt und entschädigt werden.
 
Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag laufen weiter
Parallel dazu werden die Verhandlungen zum GAV PostAuto weitergeführt, wenn auch aufgrund der Corona-Situation auf dem Schriftweg und nicht wie früher mit physischen Sitzungen. Trotz dieser für alle Beteiligten neuen Art der Verhandlungsführung konnte bereits Einigung in diversen Punkten erzielt werden.
Einsatzbereiche
PostAuto AG, PostAuto Unternehmer