transfair wehrt sich gegen FVP-Kürzung

transfair wehrt sich gegen FVP-Kürzung © transfair
21.11.2019

In den Medien ist publik geworden, dass die Fahrvergünstigungen für das Personal (FVP) vom Bundesamt für Verkehr (BAV) hinterfragt werden. Das BAV drängt die Branche, die FVP-Modelle für aktive Bahnmitarbeitende umzubauen und gar für pensionierte Bähnler abzuschaffen. transfair wird dieses Abbau-Vorhaben eng verfolgen und sich vehement gegen jede weitere Verschlechterung zulasten seiner Mitglieder wehren.

Hände weg von den FVP!
FVP sind Errungenschaften in der Branche, die zur Attraktivität am Arbeitsmarkt sehr viel beitragen. Sie werden heute als Lohnbestandteil von den Mitarbeitenden verstanden. In einer Phase, in der händeringend qualifizierte Fachkräfte bei den Bahnen gesucht werden, kommt dieser Angriff des BAV ganz schlecht an. Notabene bieten auch private Unternehmen ihren Mitarbeitenden verbreitet Vergünstigungen an.
 
Die FVP werden zudem seit 1. Januar 2016 massiv besteuert! «Die Vergünstigungen für uns pensionierte Bähnler erhalten uns mobil und verhindern, damit wir nicht aufs Auto umsteigen. Die FVP sind somit wichtig im Sinne der Verlagerungspolitik von Bundesrätin Sommaruga und der Stärkung des öffentlichen Verkehrs», sagt Walter Schmid, Präsident der Pensioniertenkommission Öffentlicher Verkehr und Öffentliche Verwaltung von transfair.
 
transfair sieht das ähnlich wie Walter Schmid. Auch Branchenleiter Bruno Zeller kündigt Widerstand an: «Gemeinsam mit den anderen Sozialpartnern und den Bahnunternehmen wird sich transfair zur Wehr setzen.»
 
Ihre Meinung ist gefragt
transfair ist, wie auch die SBB und andere Bahnen, für die Beibehaltung der FVP. Ein Abbau kommt nicht in Frage. Was sind Ihre Meinungen? Stellungnahmen, Argumente und Meinungen nimmt Bruno Zeller gerne entgegen. Danke für die rege Teilnahme. transfair bleibt dran!
Einsatzbereiche
Walliser Bergbahnen, BLS, CJ, login, MGB, RhB, SBB, SGV, SOB, SZU, Thurbo AG, TILO SA, TMR, TPF, TPG, TPL, Zentralbahn