transfair stellt klare Forderungen an die BLS

transfair stellt klare Forderungen an die BLS
12.11.2020

transfair hat sich am 3. November 2020 zu einer Aussprache mit Dirk Stahl, CEO ad interim und Horst Johner, neuer Leiter Personal getroffen. Dabei hat transfair Missstände angesprochen und klare Forderungen gestellt.

Weil die BLS anlässlich der vorgezogenen Lohnverhandlungen keine effektiven Verhandlungen führen wollte, verlangte Fritz Bütikofer, Verantwortlicher für die Sozialpartnerschaft der BLS bei transfair, im Sommer 2020 eine Aussprache mit Vertretern des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung. Diese hat nun stattgefunden.
 
transfair verlangt von der BLS Klarheit bezüglich der künftigen Zusammenarbeit und hat wichtige Themen, wie die Subventionsaffäre, die Einteilungssoftware IVU, die Abgänge der Geschäftsleitung sowie aktuell die Lötschbergbaustelle zur Sprache gebracht. Die Fehlleistungen der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der BLS kosten die Steuerzahler Millionen. Gleichzeitig gab und gibt es immer wieder Sparprogramme, die die Mitarbeitenden zusätzlich belasten.
 
transfair freut sich, dass das Gespräch offen und konstruktiv verlief und die BLS-Vertreter eine verbesserte Zusammenarbeit zusicherten. In der Erwartung, dass die BLS dieses Versprechen hält, stellt transfair folgende klare Forderungen:
  • BestWay: Umsetzung nur in denjenigen Bereichen, die keine Entlassungen zur Folge haben.
  • Keine Sparübungen auf dem Rücken des Personals aufgrund von Rückzahlungen, die wegen der Subventionsaffäre fällig werden.
  • Keine Auszahlung von Boni an die Geschäftsleitung und oberen Kader.
  • Verzicht auf die Lohnfortzahlung für den abgetretenen CEO Bernard Guillelmon.
 
transfair schaut genau hin und setzt sich mit aller Konsequenz für die Anliegen und Bedürfnisse seiner Mitglieder ein! Bei Fragen steht Ihnen Fritz Bütikofer per Mail oder unter 079 915 57 12 gerne zur Verfügung.
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