Verlust für die BLS, Anerkennung für deren Personal

Verlust für die BLS, Anerkennung für deren Personal © BLS
09.04.2021

Heute hat die BLS ihren Jahresabschluss für 2020 präsentiert. Der grosse Verlust von 50,8 Millionen Franken ist für transfair keine Überraschung. Covid-19, das gescheiterte IT-Projekt «IVU», die Lötschbergbaustelle und auch die Panne bei den Subventionen haben eindeutige Spuren hinterlassen. transfair begrüsst, dass die BLS Verantwortung übernimmt und ihren Verlust explizit nicht durch weitere Sparprogramme beim Personal decken will.

Die BLS hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Nicht nur das Corona-Virus hat sich negativ auf das finanzielle Ergebnis gewirkt: Die BLS hat in den vergangenen Jahren nicht immer alles ganz richtig gemacht. Die Überbleibsel dieser Verfehlungen schlagen sich nun ebenfalls in den roten Zahlen nieder. transfair begrüsst, dass die BLS Verantwortung übernimmt, die zu viel abgerechneten Subventionen zurückzahlt und dazu einen Weg gefunden hat, der nicht in einem weiteren Sparprogramm zulasten des Personals endet.
 
Fritz Bütikofer, Verantwortlicher der Sozialpartnerschaft mit BLS bei transfair, hält zustimmend fest: «Die Mitarbeitenden von BLS erbringen täglich unter erschwerten (Corona-)Bedingungen ausgezeichnete Arbeit. transfair begrüsst, dass die BLS diesen Einsatz würdigt und erkannt hat, dass weitere Sparprogramme beim Personal kontraproduktiv wären.» Für den Personalverband ist weiter zentral, dass die BLS aus ihren Fehlern gelernt hat und sich die Sozialpartnerschaft wieder auf einem positiven Weg befindet.
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