SBB zentralisiert rund 400 Arbeitsplätze

SBB zentralisiert rund 400 Arbeitsplätze © SBB CFF FFS
14.11.2018

Die SBB hat heute kommuniziert: Sie will den Personenverkehr fit für die Herausforderungen der Zukunft machen und konzentriert diverse Aufgaben an vier verschiedenen Standorten. Für 400 Personen hat dies einen Arbeitsortwechsel zur Folge. Beim Konsultationsverfahren hat transfair Stellung genommen und sich für das Personal eingesetzt.

Mit der neu zusammengeführten operativen Einheit «Bahnproduktion» will die SBB ab 2019 ihr wichtigstes Kundenversprechen des «sicheren, pünktlichen und sauber verkehrenden Zuges» einlösen. Besonders durch die Konzentration der Bereiche Planung, Steuerung und Lenkung fallen Schnittstellen weg. Die Lenkungsaufgaben werden zudem an den vier Standorten der Betriebszentralen (Olten, Lausanne, Zürich-Flughafen und Pollegio) zentralisiert.
 
Mitarbeitende stehen für transfair an erster Stelle
transfair hat im Rahmen des Konsultationsverfahrens zu den geplanten Arbeitsortwechseln Stellung genommen und von der SBB verlangt, dass für Mitarbeitende, die von einem Arbeitsortwechsel betroffen sein werden, gute Rahmenbedingungen an den Zielarbeitsorten geschaffen werden.
 
Wegen Arbeitsortwechseln verlieren sehr viele Mitarbeitende künftig die Regionalzulagen, müssen sich auf neue Arbeitswege einstellen und ihre private Situation umstellen. Um unerwünschte Personalabgänge bei diesen wichtigen Funktionen abzufedern, hat transfair eine zusätzliche Mobilitätspauschale gefordert.
 
Die SBB kann sich nicht leisten, dass diese Übung schiefgeht, zu wichtig sind diese Funktionen für die Bahnproduktion. Bruno Zeller, Branchenleiter Öffentlicher Verkehr von transfair, betont: «Für transfair steht das Personal an erster Stelle. Es darf zu keinen Kündigungen kommen.».
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