BLS: Stellenabbau bei den Support- und Managementfunktionen

BLS: Stellenabbau bei den Support- und Managementfunktionen © BLS
30.06.2017

Die BLS hat im Mai 2017 angekündigt, bei den Support- und Managementfunktionen insgesamt 30 Vollzeitstellen (FTE) abzubauen.

Nun liegen die konkreten Massnahmen auf dem Tisch. Gemäss BLS mussten per Ende Juni 2017 acht Kündigungen ausgesprochen werden. Die restlichen 22 FTE konnten dank Frühpensionierungen, Nichtbesetzung von Vakanzen, Reduktionen des Beschäftigungsgrades und Verzicht auf externe Leistungserbringer abgebaut werden.

Eine bittere Pille für die Betroffenen
Obwohl die BLS in letzter Zeit reichlich an Management- und Supportpersonal aufgebaut hatte, einen Umstand auf welchen transfair kritisch hingewiesen hatte, darf dieser Abbau nicht schön geredet werden. Was möglicherweise den Verwaltungsrat oder die Auftraggeber zufriedenstellt, ist für die einzelnen Betroffenen eine bittere Pille. Es ist nicht auszuschliessen, dass mit diesen Massnahmen weitere Begehrlichkeiten geweckt werden.

Ein Stellenabbau verbunden mit Kündigungen ist nie im Sinne von transfair. Operative Bereiche waren schon in der Vergangenheit mit einschneidenden Sparmassnahmen konfrontiert. Das Betriebspersonal leistete dabei einen grossen Beitrag und trug nachhaltig zu den guten Ergebnissen der BLS bei. Bei den Stabsfunktionen wurde aus unserer Sicht jedoch nicht in gleicher Weise gespart.

Enttäuschende Konsequenzen
Die nun vorliegenden Konsequenzen sind für transfair insofern enttäuschend, als alle acht Personen, die von der Kündigung betroffen sind, dem GAV BLS unterstehen. Ihre bisherigen Tätigkeiten  gehören nicht unbedingt zu denjenigen Stabsfunktionen, die in letzter Zeit innerhalb der Verwaltung BLS aufgebaut worden sind (viele Anstellungen erfolgten mit OR-Verträgen). Wir fragen uns deshalb auch, ob hier wirklich am richtigen Ort – im «Overhead» - gespart wird?
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