BLS: Sozialpartner einigen sich auf generelle Lohnerhöhung

BLS: Sozialpartner einigen sich auf generelle Lohnerhöhung  © transfair
11.12.2019

Die diesjährigen Lohnverhandlungen der Sozialpartner sind erfolgreich verlaufen. transfair und die weiteren Sozialpartner einigen sich auf eine generelle Lohnerhöhung um 0,5 Prozent und eine Einmalzahlung.

Insgesamt erhalten BLS-Mitarbeitende, die einem GAV unterstellt sind, bei einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent im kommenden Jahr maximal 1100 Franken mehr Lohn. Diese Summe ergibt sich aus der generellen Lohnerhöhung von 0,5 Prozent sowie einer einmaligen Differenzzahlung. Die Einmalzahlung passt sich für Teilzeitangestellte je nach Beschäftigungsgrad an. Darüber hinaus gewährt die BLS systembedingte Lohnanpassungen im Umfang von insgesamt 1,1 Prozent. Die Anpassungen erfolgen per 1. April 2020 und gelten für alle Mitarbeitenden, die zu diesem Zeitpunkt bei der BLS beschäftigt sind.

«Zufriedenstellendes Ergebnis»
Die BLS stimmte einer generellen Lohnerhöhung um 0,5 Prozent zu. Im Gegenzug verzichten die Gewerkschaften und Verbände mit dem vorliegenden Gesamtpaket auf die geforderte generelle Erhöhung um 2 Prozent. «Aus Sicht transfair ist das BLS-Lohnresultat wertvoll. Besonders mit der ausgehandelten generellen Lohnerhöhung wird ein nachhaltiges Zeichen für alle Mitarbeitenden gesetzt», sagt Bruno Zeller, Branchenleiter Öffentlicher Verkehr.

Wertschätzung der Mitarbeitenden
Auch Franziska Jermann, Leiterin Personal und Mitglied der Geschäftsleitung der BLS, zeigt sich zufrieden über den Ausgang der Lohngespräche: «Wir freuen uns sehr, dass wir eine pragmatische und einvernehmliche Lösung gefunden haben.» Sie bezeichnet die Lohnerhöhung als «echte Anerkennung der sehr guten Leistungen der Mitarbeitenden». Die diesjährige Lohnrunde ist ein positiver Schritt für die BLS-Mitarbeitenden. Die BLS hat in den letzten Jahren diverse Massnahmen umgesetzt, um die Nettolöhne ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen.
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