VPABP: Wie geht es weiter?

VPABP: Wie geht es weiter? © tunedin/fotolia
21.12.2018

Der Entscheid des Bundesrates ist gefallen. Doch wie geht es nun weiter? Was bedeutet der Entscheid im Detail? Ende Januar sitzt transfair mit der EZV zusammen, um das weitere Vorgehen und die Details zu klären.

Der Entscheid liegt schwer im Magen: das Rentenalter wird angehoben. Nur Mitarbeitende über 50 Jahre oder mit mehr als 23 Dienstjahren kommen noch in den Genuss von Rentenalter 60. Was bedeutet der Entscheid für alle anderen Mitarbeitenden? transfair wird Ende Januar mit der EZV die offenen Punkte klären. Danach werden auch konkrete Aussagen über die individuelle Situation möglich sein.
 
Was gilt künftig?
Was bis dahin klar ist, sind die Rahmenbedingungen. Das ordentliche Rentenalter wird auf 65 bei Männern und 64 bei Frauen angehoben. Eine freiwillige Pensionierung wird ab Alter 62 möglich sein. Der Arbeitgeberbeitrag an der Überbrückungsrente wird sich neu nach Art. 88f BPV richten. Für die Lohnklasse 15 bedeutet dies eine Beteiligung von 60 bis 70 Prozent, je nach Pensionsalter.   Über zusätzliche Sparbeiträge des Arbeitgebers sollten vergleichbare Konditionen wie bei einer heutigen Pensionierung mit Alter 60 erreicht werden können.
 
Übergangsregelungen: niemand geht leer aus
Der Systemwechsel ist für den 1. Januar 2020 vorgesehen. Wer zu dem Zeitpunkt älter als 50 ist oder mehr als 23 Dienstjahre hat, geht nach den heute geltenden Regeln mit 60 in Pension. Alle anderen werden finanziell für die verlängerte Arbeitszeit entschädigt. Die Höhe – maximal im Gegenwert einer halben Überbrückungsrente – ist abhängig von der Anzahl der Dienstjahre. Das Maximum wird mit 22 Dienstjahren erreicht, für jedes Dienstjahr weniger reduziert sich der Betrag. Nun müssen noch die Details ausgearbeitet werden. transfair wird nach der Sitzung mit der EZV wieder informieren.
Einsatzbereiche
Bundesverwaltung, EFD