Stellenabbau beim BIT: transfair unterstützt Sie!

Stellenabbau beim BIT: transfair unterstützt Sie! © transfair
15.03.2017

Nun ist klar, was Bundesrat Ueli Maurer unter «möglicherweise einige Kündigungen» als Folge der Budgetkürzung durch das Parlament versteht: Beim BIT werden mehr als 60 Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz verlieren. transfair steht seinen Mitgliedern zur Seite und stellt Forderungen an das BIT.

Das BIT baut 60 Stellen ab. Grund dafür sind die Kürzungen des Parlaments beim Personalkredit und bei den Mitteln für Informations- und Kommunikationstechnik. Über 60 Mitarbeitende zahlen also für die verfehlte Politik des Parlaments. Die Leidtragenden sind die betroffenen Mitarbeitenden, deren Existenzgrundlage von der Politik fahrlässig aufs Spiel gesetzt wird.

transfair unterstützt seine Mitglieder
transfair wird in den kommenden Tagen beim BIT präsent sein. Wir unterstützen und begleiten unsere Mitglieder in dieser schwierigen Zeit und beraten beim Abwägen der nächsten Schritte.

Wir bleiben zudem im Dialog mit dem BIT, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Bestimmungen und der Sozialplan korrekt angewendet und auf soziale Art und Weise umgesetzt werden.

transfair hat klare Forderungen an das BIT
Obwohl das BIT gewisse Stellen nicht mehr besetzen wird, werden wichtige Stellen trotzdem ausgeschrieben. Zudem werden im Hinblick auf das Digitalisierungsprojekt DaziT der Zollverwaltung auch Bereiche personell aufgestockt. Für transfair ist deshalb klar, dass das BIT alles unternehmen muss, um die vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden soweit möglich für diese Stellen zu berücksichtigen und entsprechend weiterzubilden.

Weiter müssen die Arbeitsbedingungen und –Arbeitsplätze für diejenigen Mitarbeitenden garantiert werden, die von Auslagerungen betroffenen sind. Das BIT ist gefordert, für möglichst viele der Betroffenen eine Anschlusslösung zu finden und Härtefälle zu vermeiden.

Hier finden Sie die Medienmitteilung vom 15. März 2017.