Sozialpartnertreffen BAFU

Sozialpartnertreffen BAFU © rawpixel / Pixabay
10.09.2019

transfair traf am 28. August 2019 gemeinsam mit dem PVB die Direktion des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Die Sozialpartner sprachen dabei über die Resultate einer Umfrage unter den Mitgliedern der beiden Verbände, den anstehenden Umzug des Amtes sowie weitere personalrelevante Punkte. Die Verbände sensibilisierten das Amt zudem für Fragestellungen bezüglich der familienergänzenden Kinderbetreuung.

Die Personalverbände transfair und PVB hatten im Mai 2019 ihre Mitglieder über die Situation im BAFU befragt. Die Resultate dieser Umfrage – hier abrufbar – wurden von den beiden Verbänden vor Kurzem mit der Direktion des Amtes besprochen. Die Umfrageergebnisse zeichnen ein grundsätzlich gutes Bild der Arbeitsbedingungen im Amt. Verbesserungsmöglichkeiten zeigen sich beispielsweise bei der internen Kommunikation.

Umzug als Herausforderung
Ab dem Jahr 2020 gerät fast das gesamte Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in Bewegung. Ein grosser Teil der Standorte in Ittigen wird neu platziert. Das BAFU soll langfristig an einem einzigen Standort positioniert werden. In einem ersten Schritt droht jedoch eine grössere räumliche Trennung sowie ein Nebeneinander von Arbeitsplätzen und Renovationsarbeiten. Aus Sicht der Sozialpartner ist dies alles andere als eine ideale Situation. Entsprechend laufen die Diskussionen zwischen BAFU und dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) als federführendes Amt intensiv weiter.

Familienergänzende Kinderbetreuung führt zu Fragen
Seit Anfang des Jahres hat das BAFU den Auszahlungsrhythmus für die Finanzhilfen zur familienergänzenden Kinderbetreuung von monatlich auf halbjährlich angepasst. Diese Änderung hat zu Rückfragen geführt, da spätere Auszahlungen zu finanziellen Engpässen führen können. Das BAFU ist deshalb bereit, die Situation mit den betroffenen Mitarbeitenden nochmals individuell zu besprechen.

Die Sozialpartner betonten die Bedeutung eines regelmässigen Austausches. Die Gespräche sollen deshalb künftig regelmässig im Jahresrhythmus stattfinden.