Sozialpartnergespräch Agroscope

Sozialpartnergespräch Agroscope © Agroscope
15.01.2021

transfair traf sich am 12. Januar 2021 mit der Leiterin von Agroscope, Eva Reinhard, zum Sozialpartnergespräch. Dabei ging es vor allem um den aktuellen Stand des Zukunftsprojektes, insbesondere die Zeitpläne für die Umzüge und die Lösungsfindung mit den betroffenen Mitarbeitenden. Zudem thematisierte transfair auch die Parkplatz- und öV-Situation am künftigen Hauptstandort in Posieux.

Die Umsetzung des Zukunftsprojektes von Agroscope – dem Zusammenzug eines grossen Teils der Mitarbeitenden auf die Standorte Posieux, Reckenholz und Changins – ist auf Kurs. Mittlerweile sind die Immobilienkredite für die Bauprojekte in Posieux von Bund und Kanton Freiburg gesprochen und die Bauplanung läuft.

Infrastruktur in Posieux entsteht in Etappen

Die Verschiebung der Arbeitsplätze an den neuen Hauptstandort wird in drei Wellen Anfang 2022, Ende 2024 und 2026 stattfinden. Dies abhängig davon, wann die entsprechenden Bauten abgeschlossen sind. transfair liess sich dabei insbesondere den Stand des Prozesses für die Mitarbeitenden mit Angeboten für Arbeitsplätze ausserhalb der durch die Bundespersonalverordnung definierten Zumutbarkeit aufzeigen.

Es braucht Lösungen für alle

Die Belastung für die von einem Arbeitsortwechsel betroffenen Mitarbeitenden ist gross. In vielen Fällen wird Pendeln kaum eine (längerfristige) Option sein. Für transfair ist es deshalb wichtig, dass für alle Mitarbeitende annehmbare Lösungen gefunden werden können. Das Ziel von Agroscope ist dabei, dass diese Lösungen ein Jahr vor dem vorgesehenen Arbeitsortwechsel vorliegen.

Effizienzgewinne fliessen zurück

Eine Chance bieten dabei die Effizienzgewinne durch die Standortkonzentration. Diese können von Agroscope genutzt werden, um neue Aufgaben zu erfüllen – und dadurch neue Stellen zu schaffen. Bis Ende 2022 sollen so rund 30 Stellen an den verschiedenen Standorten entstehen. Dadurch bieten sich Möglichkeiten für Mitarbeitende, für die ein Wechsel des Arbeitsortes nicht in Frage kommt, die aber gleichwohl bei Agroscope bleiben möchten.

Verbesserungen beim öV in Aussicht

Seit Anfang Jahr müssen die Mitarbeitenden in Posieux für die Parkplätze bezahlen. Der Zeitpunkt während der Pandemie mutet dabei unglücklich an, Agroscope verweist aber auf die rechtliche Situation, die entsprechende Zahlungen erfordert – und auf eine sonstige Ungleichbehandlung mit anderen Standorten. Immerhin soll aber die Anbindung an das öV-Netz zur Fertigstellung der Arbeitsplätze ausgebaut werden.
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