Revision Personalverordnungen: transfair nimmt Stellung

Revision Personalverordnungen: transfair nimmt Stellung © Das Schweizerische Parlament
24.09.2019

Die Bundespersonalverordnung (BPV) und die Verordnung des Eidgenössischen Finanzdepartementes zur Bundespersonalverordnung (VBPV) werden revidiert. transfair setzt sich für die Beibehaltung der heutigen Lohnfortzahlung und der Berufsinvalidität ein und strebt Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an.

Die Personalverordnungen des Bundes werden momentan überarbeitet. transfair hat sich, gemeinsam mit den anderen Personalverbänden des Bundes, eingebracht. Neben einigen Verbesserungen beinhaltet der Entwurf auch ein paar Punkte, gegen die sich transfair zur Wehr setzt.
 
Schwächung des Arbeitnehmerschutzes
transfair wehrt sich dabei insbesondere gegen Vorschläge zum Abbau der Berufsinvalidität und zur Streichung des in Ausnahmefällen möglichen dritten Lohnfortzahlungsjahres. Beides sind wichtige Instrumente zum Schutz von Mitarbeitenden in schwierigen gesundheitlichen Situationen, ein Abbau ist deshalb nicht akzeptabel
 
Ausbau bei der Vereinbarkeit
Auf Initiative der Verbände wurden dafür Verbesserungen im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie bei den bezahlten Urlauben aufgenommen: So soll ein Rückkehrrecht auf ein höheres Arbeitspensum verankert werden. Dies für all jene, die ihren Beschäftigungsgrad nach der Geburt ihres Kindes reduziert hatten. Auch soll bei der Gewährung von bezahltem Urlaub die Teilnahme an der Delegiertenversammlung der PUBLICA explizit aufgeführt werden. Damit soll allen Delegierten die Teilnahme – und damit die Vertretung der Interessen ihrer Arbeitskolleginnen und-kollegen – erleichtert werden.
 
Vernehmlassung läuft
transfair und die weiteren Personalverbände haben ihre Stellungnahme bereits eingereicht. Die vorgeschlagenen Veränderungen sind daher nicht fix und können noch ändern. Die angepassten Verordnungen sollen per Anfang 2020 in Kraft gesetzt werden.
Einsatzbereiche
Bundesverwaltung