Mehr Lohn für das Bundespersonal

Mehr Lohn für das Bundespersonal ©transfair
10.11.2021

An der zweiten Lohnverhandlungsrunde haben sich transfair und Bundesrat Ueli Maurer auf einen Teuerungsausgleich für das Bundespersonal geeinigt. Der Bundesrat hat das Resultat an seiner heutigen Sitzung bestätigt. Damit steigen die Löhne der Mitarbeitenden des Bundes im Januar 2022 um 0,5 Prozent an.

Am 2. November 2021 verhandelte transfair mit Bundesrat Maurer über die Lohnmassnahmen für 2022. Während transfair 2020 auf allgemeine Lohnforderungen verzichtete, so ist dieses Jahr klar: die Teuerung von 0,5 Prozent muss ausgeglichen werden. Das Personal der Bundesverwaltung hat sich diesen Ausgleich redlich verdient, denn es war 2021 stark gefordert, blieb unter erschwerten Bedingungen flexibel und leistungsfähig und half so der Schweiz, die Gesundheitskrise gut zu meistern. Auch die wirtschaftlichen Prognosen unterstützen die Forderung von transfair: das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO sagt voraus, dass sich die wirtschaftliche Lage bis Ende 2021 wieder stabilisiert.

Bundesrat stimmt Lohnerhöhung zu

Der Finanzminister folgte der Argumentation von transfair und willigte in einen Teuerungsausgleich ein. An seiner heutigen Sitzung hat nun auch der Bundesrat diesem Verhandlungsresultat zugestimmt. Damit erhöhen sich die Löhne der Mitarbeitenden der Bundesverwaltung ab 1. Januar 2022 um 0,5 Prozent.

Formalitäten

Formell muss der Bundesrat nun einen Nachtragskredit für die Lohnmassnahmen stellen, da die für die Lohnmassnahmen benötigten finanziellen Mittel nicht im Budget eingestellt wurden. Sollte die Teuerung zudem höher ausfallen als die prognostizierten 0,5 Prozent werden die Sozialpartner dies in die Lohnverhandlungen für 2023 integrieren. Das ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage ein durchaus mögliches Szenario.
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