Lohnverhandlungen ETH

Lohnverhandlungen ETH © ETH Zürich/Esther Ramseier
13.12.2018

Der ETH-Rat hat heute die Einigung, die mit den Personalverbänden des Bundes in den Lohnverhandlungen am 28. November 2018 gefunden wurde, bekanntgegeben: die Zusicherung einer generellen Lohnerhöhung von 0.8 Prozent und eine weitere Verhandlungsrunde Anfang 2019. transfair wird sich dafür einsetzen, dass die Teuerung 2018, die auf 1 Prozent geschätzt wird, voll ausgeglichen wird.

Anfänglich forderten die Personalverbände für 2019 eine Lohnerhöhung von 1.5 Prozent. Am 28. November 2018 sah sich der ETH-Rat nicht in der Lage, diese Erhöhung zu gewähren. Beiden Seite haben sich auf eine Lohnerhöhung von 0.8 Prozent geeinigt. Die Personalverbände werden sich Anfang 2019 für die Kompensation des vollen Teuerungsausgleichs stark engagieren.
 
Verdiente Lohnmassnahmen
transfair hat vor dem ETH-Rat hartnäckig argumentiert. Der Personalverband hat insbesondere auf die kontinuierliche Erhöhung der Krankenkassenprämien hingewiesen und daran erinnert, dass die Lohnmassnahmen im öffentlichen Sektor der Privatwirtschaft hinterherhinken. Die Gesamtwirtschaft wird 2019 eine generelle Lohnerhöhung gewähren (1 Prozent), die über der vom ETH-Rat zugesicherten Erhöhung liegt. Eine ausreichende Lohnerhöhung ist auch gerechtfertigt durch die Arbeitsqualität, die vom ETH-Personal gefordert wird und den Druck auf das Personal, besonders vor dem Hintergrund des internationalen Wettbewerbs.
 
transfair engagiert sich
Auf politischer Ebene haben sich die Personalverbände auf dem parlamentarischen Weg dafür stark gemacht, dass das Parlament während der Debatte dieser Wintersession 2018 für zusätzliche Kredite im Bundesbudget 2019 stimmt. Bis jetzt haben sich beide Kammern für eine Aufstockung der Kredite für die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation ausgesprochen. Die Personalverbände des Bundes scheinen auf dem richtigen Weg zu sein, Anfang 2019 den vollen Teuerungsausgleich zu erzielen
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