Lohnverhandlungen Bund: Zufriedenstellendes Resultat

Lohnverhandlungen Bund: Zufriedenstellendes Resultat © transfair
14.11.2019

transfair einigt sich mit Bundesrat Ueli Maurer auf eine Lohnerhöhung von 1 Prozent für das Bundespersonal. Rechnet man die Teuerung von 0,5 Prozent mit, so kann sich das Personal so auf eine Reallohnerhöhung von 0,5 Prozent freuen. Das zwischen den Sozialpartnern ausgehandelte Ergebnis ist für transfair ein zufriedenstellender Kompromiss und ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.

An den Lohnverhandlungen vom 13. November 2019 einigten sich die Personalverbände des Bundes mit Finanzminister Ueli Maurer in der dritten Verhandlungsrunde auf die Lohnmassnahmen für 2020. Nach intensiven Gesprächen fanden die Parteien einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss: Im nächsten Jahr werden die Löhne für das Bundespersonal um 1 Prozent steigen. Neben einem Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent kommt das Personal so endlich wieder einmal in den Genuss einer Reallohnerhöhung von ebenfalls 0,5 Prozent.
 
Zufriedenstellender Kompromiss
Nach mehreren Jahren, in denen die Löhne gar nicht oder nur im Umfang der Teuerung angepasst wurden, ist die Reallohnerhöhung für 2020 ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung an das Bundespersonal. Matthias Humbel, Branchenleiter Öffentliche Verwaltung: «transfair ist mit dem Verhandlungskompromiss zufrieden, obwohl nicht alle Forderungen erfüllt wurden.»


Messlatte für neues Parlament liegt hoch
Das Resultat muss noch von Bundesrat und Parlament bestätigt werden. Nachdem das Parlament in der vergangenen Legislatur oft wenig Verständnis für das Bundespersonal hatte, erhofft sich transfair vom frisch gewählten Parlament mehr Wertschätzung. transfair erwartet von der Politik in Bundesbern, dass sie das sozialpartnerschaftlich erzielte Verhandlungsergebnis so akzeptieren.
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