Lohnverhandlungen Bund 2021

Lohnverhandlungen Bund 2021 ©transfair
08.06.2021

transfair diskutierte mit Bundesrat Ueli Maurer über die Lohnmassnahmen für 2022. Für transfair ist klar: Die Teuerung muss ausgeglichen werden. Zudem sprachen die Sozialpartner über die Situation in der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV). transfair erwartet, dass der Bundesrat die Situation ernst nimmt.

transfair traf sich am 31. Mai 2021 mit dem Finanzminister zur ersten Runde der diesjährigen Lohngespräche. Die Ausgangslage ist klar: Corona macht sich im Budget des Bundes deutlich sichtbar – wenn auch weniger stark als befürchtet. Die Rechnung 2020 schloss mit einem Minus und auch für 2021 wird ein Minus resultieren.

Teuerung ausgleichen!

transfair hat deshalb wie schon letztes Jahr darauf verzichtet, Forderungen nach einer generellen Lohnerhöhung zu stellen. Nicht verzichten will der Personalverband aber auf den Ausgleich der Teuerung. Das SECO erwartet aktuell eine Teuerung von 0.4 Prozent, Tendenz steigend. Bundesrat Maurer hat die Forderung der Personalverbände entgegengenommen, die Gespräche dazu werden im November weitergehen.

Auge auf die EZV

Ein weiteres Anliegen der Personalverbände ist die Situation in der Zollverwaltung. Die Reorganisation sorgt weiterhin für Unruhe, weiterhin sind viele wichtige Eckpunkte für das Personal nicht bekannt. Immerhin: Bundesrat Maurer betonte, dass es keinen Zwang zu einer Bewaffnung geben wird. Eine Waffe sollen nur diejenigen zivilen Mitarbeitenden tragen, die dies auch wollen. Eine wichtige Botschaft für die Mitarbeitenden des Zolls.
 
Für transfair ist wichtig, dass der Bundesrat ein wachsames Auge auf die Zollverwaltung hat und die Sorgen der Mitarbeitenden ernst nimmt. Bundesrat Maurer hat versichert, dass er dies tun wird.
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