ETH-Bereich: erste Runde der Lohnverhandlungen

ETH-Bereich: erste Runde der Lohnverhandlungen © nattanan23 / Pixabay
03.09.2019

Die Personalverbände haben sich am 28. August 2019 mit dem ETH-Rat zur ersten Lohnverhandlungsrunde 2020 getroffen. Sie finden, es ist an der Zeit, dass allgemeine und reale Lohnerhöhungen umgesetzt werden. So fordern sie, dass die Teuerung des Jahres 2019 ausgeglichen wird und zusätzlich jedem Mitarbeiter monatlich 200 Franken Festbetrag ausgezahlt werden. Ausserdem muss im Rahmen der Verhandlungen der negative Einfluss des Krankenkassenprämienanstiegs auf das Einkommen berücksichtigt werden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 27. November 2019 statt.

Der Wirtschaft geht es gut. 2018 betrug das BIP-Wachstum 1,8 Prozent pro Kopf. Dennoch hat das ETH-Personal nicht von dieser positiven Lage profitieren können. Vielmehr unterliegt es immer strengeren Anforderungen. Die für 2017 und 2018 vom ETH-Rat gewährten Lohnerhöhungen sind niedriger als die Teuerungen dieser beiden Jahre. Die Mitarbeitenden kamen daher nicht in den Genuss von realen Lohnerhöhungen. Diesen Zustand gilt es zu ändern.

Die Personalverbände haben nachdrücklich darauf bestanden, dass es an der Zeit ist, eine allgemeine und reale Lohnerhöhung zu Gunsten des Personals des ETH-Bereichs umzusetzen. transfair fordert den Ausgleich der durchschnittlichen Teuerung 2019 (derzeit schätzungsweise 0,6 Prozent) sowie einen monatlichen Festbetrag von 200 Franken pro Mitarbeiter. Dieser Betrag bringt den Willen zum Ausdruck, die Mitarbeitenden in den unteren Lohnbändern zu unterstützen, denn diese profitieren dadurch prozentual gesehen von einer grösseren Lohnerhöhung.

Der ETH-Rat hat die Forderungen der Personalverbände zur Kenntnis genommen und seine eigene Vorstellung von Lohnmassnahmen präsentiert. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 27. November 2019 statt. transfair wird sich beharrlich dafür einsetzen, dass das Personal des ETH-Bereichs faire Lohnerhöhungen erhält
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