transfair setzt sich ein für 2 Wochen Vaterschaftsurlaub

transfair setzt sich ein für 2 Wochen Vaterschaftsurlaub ©KEYSTONE/Gaetan Bally
07.06.2020

Am 27. September 2020 stimmen wir über zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ab. transfair hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Abstimmungskampf zu gewinnen.

Seit jeher setzt sich transfair für fortschrittliche Familienpolitik ein und setzt auch in seinen GAV-Verhandlungen diesen Fokus. Jetzt ist es an der Zeit, dass die ganze Schweiz einen Vaterschaftsurlaub erhält – unabhängig vom «Goodwill» des Arbeitgebers. Diese zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und eine Investition in die Familien und KMU der Schweiz. transfair ruft seine Mitglieder bereits jetzt dazu auf, am 27. September 2020 JA zum Vaterschaftsurlaub zu sagen und jetzt die Kampagne zu unterstützen.

Für die Familie
Väter wollen Verantwortung übernehmen. Heute sind meist beide Elternteile erwerbstätig. Und selbst wenn die Mutter unbezahlte Familienarbeit leistet, will der Vater Verantwortung für die Familie mittragen. Dazu gehört die Zeit nach der Geburt: Sie prägt das ganze Familienleben.

Für die Gesellschaft
Eine Gesellschaft ist so stark wie ihre Familien. Funktionierende Familien sind das Rückgrat einer stabilen Gemeinschaft. Das hat die Corona-Krise gezeigt. Der Vaterschaftsurlaub trägt zur Entwicklung stabiler Familien bei. Er ist eine Investition in eine krisenresistente Gesellschaft.

Für die Wirtschaft
KMU profitieren von einem Vaterschaftsurlaub. Grosskonzerne sind attraktive Arbeitgeber: Sie können sich – im Gegensatz zu KMU – den Vaterschaftsurlaub schon heute leisten.
Ein Vaterschaftsurlaub ist günstig; weil die Kosten auf alle Erwerbstätigen und Arbeitgeber verteilt werden.
Einsatzbereiche
Vereinbarkeit Beruf und Familie, Politik