transfair mit neuem Co-Präsidium

transfair mit neuem Co-Präsidium Greta Gysin & Thomas Ammann © GabyMöhl/transfair
03.09.2020

Aufgrund von Corona wurden nicht nur Konzerte, Theateraufführungen oder Festivals verschoben. Auch die Delegiertenversammlung, die eigentlich für Mai 2020 geplant war, konnte erst am 3. September 2020 stattfinden. Und obwohl der Rücktritt des Präsidenten Stefan Müller-Altermatt für einen Wermutstropfen sorgte, so war die Wahl des neuen Co-Präsidiums, bestehend aus Greta Gysin und Thomas Ammann, das klare Highlight.

Weiterhin in politischer Mission unterwegs

Mit seinem Rücktritt sorgte Stefan Müller-Altermatt, mittlerweile Altpräsident von transfair, für bedrückte Gemüter. Aus persönlichen Gründen entschied er sich, seinen Fokus auf seine Familie und die Politik zu legen. Doch er bleibt transfair erhalten und wird den Personalverband im Parlament mit voller Kraft unterstützen und weiterhin den Anliegen der Mitarbeitenden Gehör verschaffen. 

Gehör verschaffte er sich vor Ort, indem er auf die Abstimmungen vom 27. September 2020 aufmerksam machte. Besonders am Herzen liegt Stefan Müller-Altermatt und ganz transfair die Vorlage zur Erwerbsersatzordnung. Was etwas bürokratisch tönt, ist ganz einfach erklärt: Es geht um die Einführung von 2 Wochen Vaterschaftsurlaub. Weil transfair bei diesem Projekt von Anfang an dabei war, ist die Botschaft an alle eine klare: Ja zum Vaterschaftsurlaub, Ja zur Änderung der Erwerbsersatzordnung. 

Neues Co-Präsidium gewählt

Nach einem Rücktritt müssen folglich auch eine Wahl und ein Antritt folgen. transfair erfüllt es mit Stolz und Freude, das neue Co-Präsidium zu präsentieren. Thomas Ammann (bisheriger Vizepräsident) und Nationalrätin Greta Gysin (ehemalige Leiterin der Region Ost und ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied) werden diese wichtige Aufgabe gemeinsam meistern und transfair in die Zukunft begleiten. 

In seinem Vorstandsamt einstimmig bestätigt wurde Dario Pollinger. Und auch die Geschäftsprüfungskommission ist wieder komplett: Urs Baumgartner wird in Zukunft bei der Rechnungsprüfung genau hinschauen. 

Neues Beitragsreglement für die Branche Post/Logistik

Mit dem grossartigen Erfolg des neu verhandelten GAV für Post CH geht auch ein neues Beitragsreglement einher. Weil der Solidaritätsbeitrag für Mitarbeitende, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind, erhöht wird, muss transfair auch seine Mitgliederbeiträge anpassen. So will es das Gesetz, denn zwischen Gewerkschafts- und Solidaritätsbeitrag muss ein merklicher Unterschied bestehen. Ab 1. Januar 2021 wird der monatliche Beitrag also neu aufgrund des Jahresbruttolohnes definiert statt wie bisher gemäss Beschäftigungsgrad. Das neue System wird einerseits der gesetzlichen Anforderung gerecht, und andererseits ist es fairer als das bisherige. 

Betroffene Mitglieder von Post/Logistik wird transfair schriftlich kontaktieren. 
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