Mit neu gewähltem Vizepräsidenten in eine digitale Zukunft

Mit neu gewähltem Vizepräsidenten in eine digitale Zukunft Stefan Müller-Altermatt, Thomas Ammann und Tanja Brülisauer © transfair
19.05.2017

An seiner Delegiertenversammlung vom 19. Mai 2017 in Brunnen hat transfair Thomas Ammann, CVP Nationalrat, mit Akklamation zum Vizepräsidenten gewählt. Ausserdem haben die Stimmberechtigten Resolutionen zur Digitalisierung und zur beruflichen Vorsorge verabschiedet.

Bevor der 53-jährige Thomas Ammann durch die Delegierten einstimmig zum neuen transfair Vizepräsidenten gewählt wurde, gab er in einem spannenden Referat Einblick in einige Themen, die aktuell in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen diskutiert werden und sowohl für transfair als auch den Service Public von grosser Bedeutung sind. Zu der Frage, weshalb er sich gerade für transfair und seine Mitglieder einsetzen wolle, meinte der St. Galler : «Ich stelle mich als Vizepräsident zur Verfügung, weil ich den starken Personalverband in allen Landesteilen zugunsten der engagierten Arbeitnehmenden unterstützen will. Als Nationalrat und Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen setze ich mich politisch ein für einen starken, leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Service Public und zwar in allen Regionen der Schweiz.»

Lebenslanges Lernen als Schlüssel zum digitalen Erfolg
Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. transfair will diesen wichtigen Schritt in die Zukunft eng begleiten und legt mit den Resolutionen der Branchen Communication und Öffentlicher Verkehr den Fokus auf den Schutz und die Weiterentwicklung der Rechte der Arbeitnehmenden. transfair nimmt dabei auch die Unternehmen in die Pflicht. Damit die Mitarbeitenden weiter fit und qualifiziert im Job bleiben können, müssen sie entsprechende berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten. Denn das lebenslange Lernen ist für das Personal und die Arbeitgebenden der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Zukunft .

Weiter widmet sich transfair an seiner Delegiertenversammlung der Pensionskassenproblematik: Damit die künftigen Renten nicht tiefer ausfallen, sind Abfederungsmassnahmen gefragt. Besonders bei der PUBLICA, dem Vorsorgewerk der Bundesverwaltung, besteht Handlungsbedarf. Deshalb fordert die Branche Öffentliche Verwaltung in ihrer Resolution, dass sich nicht nur die PUBLICA und das Personal an der Stabilisierung der Pensionskasse beteiligen. Auch die Arbeitgeberin muss ihre Verantwortung wahrnehmen und einen namhaften Betrag beisteuern.