Abstimmungserfolg für transfair und die ganze Schweiz: 2 Wochen Vaterschaftsurlaub sind Realität

Abstimmungserfolg für transfair und die ganze Schweiz: 2 Wochen Vaterschaftsurlaub sind Realität
27.09.2020

Mit einer überwältigenden Mehrheit hat das Schweizer Stimmvolk den schweizerischen Kompromiss von 2 Wochen Vaterschaftsurlaub angenommen. Das klare Ergebnis zeigt, dass der Vaterschaftsurlaub dringend nötig ist und dass er dem gesellschaftlichen Bedürfnis entspricht. Der Personalverband transfair freut sich, dass sein jahrelanges Engagement Früchte trägt und dass die Väter in der Schweiz endlich eine gesetzliche Lösung haben.

transfair ist seit Beginn Feuer und Flamme für den Vaterschaftsurlaub. Mit dem Start der Initiative für 4 Wochen Vaterschaftsurlaub am 24. Mai 2016 ging das Engagement von transfair beim Unterschriftensammeln so richtig los. Sie hat den Grundstein gelegt für die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub. Während des ganzen politischen Prozesses hat transfair im Hintergrund mitgearbeitet und hat auch in der Abstimmungskampagne einen enormen Beitrag zum Erfolg geleistet. Die Co-Präsidentin von transfair, Nationalrätin Greta Gysin, ist stolz auf das Team von transfair. Sie weiss, wie wichtig dieser kleine Schritt ist: «Mit zwei Wochen Vaterschaftsurlaub haben wir nun endlich den Sprung in eine Familienpolitik des 21. Jahrhunderts geschafft: das haben wir alle verdient!»

Die Arbeit geht weiter

Heute, vier Jahre, einen indirekten Gegenvorschlag und ein Referendum später, hat transfair das Ziel von einem gesetzlichen Vaterschaftsurlaub für alle Väter erreicht. Doch die Arbeit geht weiter. Es gibt noch viel zu tun für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Gleichstellung der Geschlechter. transfair wird alles daran setzen, die familienbezogenen Arbeitsbedingungen für seine Mitglieder zu verbessern und die GAV und Personalreglemente entsprechend weiterzuentwickeln.

Klares Nein zur BGI

Das Schweizer Stimmvolk hat heute die Kündigung der Personenfreizügigkeit abgelehnt. transfair ist erleichtert, dass die Grossmehrheit erkannt hat, wie wichtig dieses Abkommen mit der EU ist. Die Initiative wollte die Zuwanderung stoppen, hatte dabei aber den Schutz der Mitarbeitenden vergessen. Ein Ja hätte, weil die schützenden, flankierenden Massnahmen weggefallen wären, katastrophale Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen, auf die Löhne und auf den Erhalt der Arbeitsplätze in der Schweiz haben können.
Einsatzbereiche
Vereinbarkeit Beruf und Familie, Service Public, Politik