Dienstag 08. Februar 2011 14:24 Alter: 1 yrs

Stadt Zürich: transfair fordert Verzicht auf Sparmassnahmen

Rubrik: Öffentlicher Verkehr, Regional, News, Medienmitteilung

 

Der Finanzvorstand der Stadt Zürich, Stadtrat Martin Vollenwyder gab heute die Ergebnisse der Rechnung 2010 bekannt: Die Rechnung schliesst um gut 160 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Der Personalverband transfair fordert deshalb den Verzicht auf die für 2011 geplanten Sparmassnahmen im Umfang von 150 Mio. Franken.

Der Finanzvorstand der StadtZürich, Stadtrat Martin Vollenwyder, gab heute die Ergebnisse der Rechnung 2010 bekannt: Die Rechnung schliesst um gut 160 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Der Personalverband transfair fordert deshalb den Verzicht auf die für 2011 geplanten Sparmassnahmen im Umfang von 150 Mio. Franken.

 

Im Budget 2010 war ein Defizit von 204 Mio. Franken vorgesehen, welches damals als konjunkturstützende Massnahme verkauft wurde. Jetzt resultiert ein Fehlbetrag von lediglich 56,2 Mio. Franken. Schon vor einem Jahr schloss die Rechnung der Stadt Zürich um 255 Mio. Franken besser ab als budgetiert.

 

Der Personalverband transfair fordert deshalb den Verzicht auf die am 8. Dezember 2010 durch den Gemeinderat geforderten und vom Stadtrat ausgearbeiteten Sparmassnahmen, welche im 2011 insbesondere das Personal, aber auch die Bevölkerung sehr hart treffen.

 

Von den Sparmassnahmen sind die 24'000 Mitarbeitenden der Stadt Zürich in mehrerer Hinsicht betroffen:

  • durch den Verzicht auf die im Lohnsystem vorgesehenen Lohnmassnahmen 2011
  • durch den Verzicht auf Lunch- und Reka-Checks
  • durch den Verzicht auf bereits genehmigte Stellen bei der Polizei und in anderen Departementen

Bei einer um 160,4 Mio. Franken besser abschliessenden Rechnung 2010 sind die geplanten Sparmassnahmen ein Hohn.


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