Zukunft der Armee: Endlich hat die Politik entschieden
Die Weichen für die Zukunft der Armee sind gestellt. Die vorgeschlagene Verkleinerung der Armee sowie der Sparvorschlag durch den Bundesrat gingen dem Parlament zu weit. Die Armee soll künftig 100'000 Mann gross sein und darf jährlich 5 Mia. kosten.
Endlich hat das Parlament entschieden und sich damit gegen den Antrag des Bundesrates ausgesprochen der eine Armeegrösse von 80'000 Mann forderte. Die Armee soll künftig 100'000 Mann gross sein und darf jährlich 5 Mia. kosten. transfair begrüsst den Entscheid des Parlaments. Doch auch dieser Entscheid wird zu einer drastischen Verkleinerung des heutigen Armeebestandes von rund 190'000 Mann führen.
Allein der Bereich Verteidigung des VBS beschäftigt heute rund 10'000 Mitarbeitende. Die Reduktion des Armeebestandes wird zwangsläufig einen einschneidenden Personalabbau zur Folge haben. transfair fordert, dass die Personalverbände eng in den Umbauprozess miteinbezogen werden. So kann ein möglichst sozialverträglicher Personalabbau gewährleistet werden.
Weiter fordert transfair von der Politik, dass die Armee endlich wieder ihren Auftrag wahrnehmen kann und die Anerkennung erhält, die sie verdient. Das politische Geplänkel der vergangen Monate zeugt von wenig Respekt den Mitarbeitenden der Verteidigung wie auch den Soldaten und Offizieren gegenüber. Gerade letztere widmen regelmässig mehrere Wochen im Jahr der Armee und wissen immer weniger, wofür sie dies eigentlich noch tun. Sie verdienen es, ihren Dienst in einer Armee absolvieren zu können, die über verbindliche Leitplanken und einen klaren Auftrag verfügt.


