Lohnverhandlungen Bund: Einigung nach zähem Ringen
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist heute den zwei wichtigste Forderungen von transfair grossenteils nachgekommen: Die Bundesangestellten erhalten den vollen Teuerungsausgleich von 0.4 % sowie eine Reallohnerhöhung von 0.8 %.
Die Personalverbände der Bundesverwaltung trafen sich heute zu den jährlichen Lohnverhandlungen mit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Für 2012 erhalten die Bundesangestelten den vollen Teuerungsausgleich von 0.4 % sowie eine Reallohnerhöhung von 0.8 %. Die Finanzministerin ist damit zu weiten Teilen den zwei wichtigste Forderungen von transfair nachgekommen. Der Personalverband zeigt sich dementsprechend zufrieden.
Trotz schwierigen Zeiten eine angemessene Lohnerhöhung
In den vergangen Jahren wurden der Bundesverwaltung laufend Sparkuren auferlegt. Eine nach der anderen hat sie umgesetzt, ohne dabei an Qualität oder Produktivität einzubüssen. Damit hat sie massgebend zu den jährlichen Miliardenüberschussen und zu einer Stabilisierung der Staatsfinanzen beigetragen. Der „Unternehmung“ Bundesverwaltung ist dies nur gelungen, weil sie über gut qualifizierte, flexible und motivierte Mitarbeitende verfügt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt und als Zeichen der Wertschätzung haben die Mitarbeitenden eine entsprechende Reallohnerhöhung verdient. Dieser Forderung ist Bundesrätin Widmer-Schlumpf heute durch die Gewährung einer Lohnerhöhung von 1.2% für 2012 nachgekommen.
Ein Teil der Lohnforderungen wurde bereits im März während den Sonderverhandlungen zum Grundlagenwechsel PUBLICA erfüllt. Dorte erreichten die Sozialpartner, dass die Erhöhung der Sparbeiträge ab der Altersgruppe 35 voll durch den Bund finanziert wird, wie auch eine Sanierungsgarantie von 320 Mio. für die Rentner.
Die Verhandlungen konnten nach zähem Ringen mit einer für alle Beteiligten tragbaren Kompromisslösung abgeschlossen werden.


