Voranschlag 2012: Kürzungen beim Bundespersonal sind vom Tisch!
Nachdem der Nationalrat in einer ersten Beratung noch eine Kürzung des Personalkredits von 3 Prozent beschlossen hatte, korrigierte die grosse Kammer heute diesen Fehlentscheid. transfair hatte sich in den vergangenen Tagen stark engagiert, um den Parlamentariern Fakten und Auswirkungen solcher Kürzungen aufzuzeigen. Der Aufwand hat sich gelohnt, die Vernunft hat im Parlament obsiegt.
Vergangene Woche überraschte der Nationalrat mit der Zustimmung zu einer Kürzung der Personalkredite über 150 Millionen Franken. Diese Reduktion um 3 Prozent hätte gravierende Auswirkungen auf die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung gehabt. Jobverluste und Lohnreduktionen wären wohl unumgänglich gewesen, um diesen unverhältnismässigen und unnötigen Sparantrag des Parlaments umzusetzen. Ein klarer Affront den rund 30'000 Bundesangestellten gegenüber, der für transfair so niemals akzeptabel wäre.
transfair setzte in den vergangenen Tagen alle Hebel in Bewegung, um den Parlamentariern Fakten und Zahlen zu präsentieren und die Konsequenzen eines solchen fatalen Entscheides aufzuzeigen. Dieser Einsatz zeigte Früchte: Unterstützt von moderaten und vernünftigen Kräften der Ratsmitte konnte Anfang Woche im Ständerat und heute nun auch im Nationalrat die personalpolitische Bruchlandung verhindert werden. Realitätssinn und Vernunft haben sich in der grossen Kammer gegen Ideologie und übertriebenen Sparwahn durchgesetzt. Der Ausrutscher mit den in der ersten Beratung beschlossenen Kürzungen wurde noch rechtzeitig korrigiert.


