Kürzung Personalkredit Bund: Unverantwortlicher Nationalrat
Der Nationalrat will den Personalkredit der Bundesverwaltung um 150 Millionen Franken kürzen – grundlos, global und ohne auch Aufgaben abzubauen. Für transfair ist ein solcher Entscheid unverständlich und zeugt von mangelndem Sachverstand und ideologischen Scheuklappen in der grossen Kammer.
Wie bereits in den vergangenen Jahren setzt das Parlament beim Personalkredit der Bundesverwaltung den Rotstift an. Ohne ersichtlichen Grund wird einmal mehr auf dem Rücken der Mitarbeitenden der Bundesverwaltung und ohne Rücksicht auf Verluste, der Ideologie gefrönt.
Denn dasselbe Parlament, welches Jahr für Jahr den Personalkredit zurückfahren will, sorgt mit einer Unmenge von Vorstössen und Anfragen sowie der laufenden Schaffung von neuen Aufgabengebieten für die Bundesverwaltung dafür, dass deren Arbeitsbelastung ständig zunimmt. Dieses unreflektierte Verhalten zeugt von einer besorgniserregenden Verantwortungslosigkeit im Nationalrat.
Für transfair ist ein solches Verhalten weder nachvollziehbar noch verständlich. Auf fahrlässige Art und Weise wird hier auf Kosten des Service Public einer rechtsbürgerlichen Ideologie gehuldigt und die hohe Qualität der Bundesverwaltung grundlos aufs Spiel gesetzt. Dieser wiederholte Angriff des Parlaments auf das Rückgrat der Schweizerischen Wirtschaft setzt gerade in Krisenzeiten ein gefährliches Zeichen und gefährdet den Wirtschaftsstandort Schweiz. Verantwortungsvolle und nachhaltige Politik sieht definitiv anders aus.


