Rhätische Bahn: neuer FAV wird unterzeichnet
Der Verhandlungsdelegation der Rhätischen Bahn wurde 2011 das Verhandlungsmandat zur Weiterentwicklung des FAV verweigert. transfair hat darauf den aktuellen Firmenarbeitsvertrag mit der RhB gekündigt. Nun haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Firmenarbeitsvertrag geeinigt.
Der Verhandlungsdelegation der Rhätischen Bahn wurde 2011 das Verhandlungsmandat zur Weiterentwicklung des FAV verweigert. transfair hat darauf den aktuellen Firmenarbeitsvertrag mit der RhB gekündigt. Nun haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Firmenarbeitsvertrag geeinigt.
Kernpunkt des ab 01. April 2012 gültigen FAV ist das neue Lohnsystem. Dieses wird transparenter und berechenbarer in der individuellen Lohnentwicklung. Zudem wurden die Minimallöhne um 7 - 12 Prozent angehoben wobei im Gegenzug die Maximallöhne um 2 - 5 Prozent reduziert wurden.
Das Personalbeurteilungssystem muss jedoch noch ausgearbeitet werden. Von diesem wird dann letztendlich der Erfolg des Lohnsystems abhängig sein. transfair ist zuversichtlich, dass beim Beurteilungssystem konstruktive Lösungen gefunden werden.
Nebst dem Lohnsystem wurden punktuelle Anpassungen vorgenommen. So zum Beispiel die Erhöhung des Vaterschaftsurlaubs von einem auf fünf Tage oder eine nach Interventionszeit abgestufte Pikettentschädigung.
Nach zehn anstrengenden und kontroversen Verhandlungsrunden hat die transfair Vollversammlung am 27.01.2012 dem Verhandlungsergebnis nach mehrstündiger Diskussion einstimmig zugestimmt.


