transfair fordert Stimme für Berg- und Randregionen im VR der Post
Für die wirtschaftliche Entwicklung der Berg- und Randregionen sind ein qualitativ hochstehender Service Public und eine starke, in der Region präsente Post elementar.
Auch um den Bewohnern dieser Regionen eine Zukunftsperspektive– etwa durch Arbeitsplätze oder durch die Nutzung der Infrastruktur – zu ermöglichen. Um die Position dieser Regionen zu stärken, ist für transfair deren Vertretung im Post-Verwaltungsrat dringend nötig.
transfair Präsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi fordert in einem persönlichen Brief Bundesrat Moritz Leuenberger auf, die Zusammensetzung des Verwaltungsrates der Post so zu bestellen, dass sämtliche wichtigen Anspruchs- und Bevölkerungsgruppen fair und verhältnismässig vertreten sind.
transfair fordert zusätzlich zur Arbeitnehmervertretung die Vertretung von:
- Berg und Randregionen
- Bund
- Konsumenten
- KMU
Zudem soll die Zusammensetzung auch eine verhältnismässige Repräsentation von Frauen und Männern, sowie von Personen aus den verschiedenen Schweizer Sprachregionen berücksichtigen. Mit diesem Anliegen bekommen sämtliche wesentlichen Anspruchsgruppen eine Stimme und es können ganzheitliche, tragfähige Entscheide gefällt werden.
Nur ein umfassender Service Public wie im Postgesetz und der Postverordnung festgesetzt, ermöglicht die wirtschaftliche Chancengleichheit in der gesamten Schweiz und führt - auch durch Arbeitsplätze in Berg- und Randregionen - zu einer höheren Lebensqualität für die Gesamtbevölkerung. Chiara Simoneschi-Cortesi wird sich daher auch im Rahmen der Revision des Postgesetzes für eine Verankerung dieser wesentlichen Punkte stark machen und entsprechende Anträge in die Debatte zur Revision der Postgesetzgebung einbringen.

