transfair fordert Klarheit für die Wagenführer PL

transfair fordert Klarheit für die Wagenführer PL © Die Schweizerische Post
17.09.2015

Vor zwei Wochen teilte die Post mit, sie wolle den internen Transportbereich vollständig auslagern. Davon betroffen sind 187 Wagenführer der Schweizerischen Post. transfair bleibt dran und verhandelt weiter, damit für die betroffenen Mitglieder und Mitarbeitenden bestmögliche Optionen ausgearbeitet werden.

Künftig will die Schweizerische Post auf den Betrieb einer eigenen LKW-Flotte verzichten und die internen Transporte von externen Dienstleistern durchführen lassen. Vom Abbau betroffen sind 187 LKW-Chauffeure, darunter Mitglieder vom Personalverband transfair. Zurzeit laufen Gespräche mit der Arbeitgeberin und erste Eckwerte für die Umsetzung wurden besprochen.

An einer ersten Versammlung der betroffenen Mitgliedern fielen deutliche Worte: Fertig mit dem Katz-und-Maus-Spiel! Die LKW-Chaffeure wollen endlich Klarheit über ihre Zukunft und konkrete Perspektiven auf dem Tisch sehen. Es wurden deshalb Forderungen aufgestellt, damit ersichtlich wird, welche Optionen hinsichtlich des Abbaus möglich sind und welche Perspektiven für die bestehende Belegschaft offen stehen.

Unterstützung erhalten die betroffenen Wagenführer auch vom Branchenvorstand. Vor einem weiteren Abbau von Touren und Stellen, muss die Post klar aufzeigen zu welchen Bedingungen die internen Transporte künftig ausgelagert werden sollen und welche individuellen Lösungen den Mitarbeitenden offenstehen. transfair wird den Prozess begleiten, die Chauffeure miteinbeziehen und sich dafür einsetzen, dass gute Bedingungen ausgearbeitet werden.
Einsatzbereiche
Die Schweizerische Post, PostLogistics