Internationales Engagement für die Arbeitnehmerschaft

Internationales Engagement für die Arbeitnehmerschaft ©Denys Rudyi/fotolia
08.11.2017

Der Internationale Berufsrat Post&Telekom der Europäischen Union unabhängiger Gewerkschaften (CESI), in welchem die transfair Branchenleitenden René Fürst (Post/Logistik) und Robert Métrailler (Communication) Einsitz haben, hat an seiner letzten Sitzung in Wien verschiedene Vorstösse verabschiedet.

Durchbruch in der Zusammenarbeit zwischen CESI und Uni Europa
Uni Europa und CESI einigen sich auf eine Zusammenarbeit im Europäischen Sozialdialog des Sektors «Postdienste». UNI Europa ist bislang der einzige anerkannte Sozialpartner der EU in Brüssel auf Seite der Arbeitnehmenden. Mit dem Abschluss einer Absichtserklärung erhalten der sektorale CESI Berufsratsvertreter (Manfred Wiedner, Präsident) und sein Stellvertreter (Horst Sayffaert, Vizepräsident) ein Mandat, im Namen der CESI am Ausschuss für sozialen Dialog für Postdienste teilzunehmen.
 
Der Durchbruch zum Erfolg brachten einerseits konsequente Verhandlungen und andererseits eine neue repräsentative Studie von Eurofound. Die Studie weist CESI als potentieller Sozialpartner im Bereich der Postdienste aus, der immerhin um 7 Prozent der Arbeitnehmenden in diesem Sektor in Europa vertritt.
 
Die Mitwirkung von transfair auf europäischer Ebene im Berufsrat oder im Sozialdialog mit den EU-Institutionen dient natürlich auch dazu, die Interessen des Personalverbandes einzubringen, die internationale Solidarität der unabhängigen Personalverbände zu stärken und die Situation der Arbeitnehmenden in den Sektoren Post und Kommunikation zu verbessern. Vielfach ist es ja so, dass Entscheide auf Europäischer Ebene auch Auswirkungen auf die Schweiz haben.

Resolution «Digitalisierung darf für Beschäftigte keine Verlierer bringen!»
Resolution «Es braucht mehr Fairness für ältere Arbeitnehmende!»
Resolution «Ständige Arbeitsverdichtung ist auch finanziell auszugleichen!»