GAV-Verhandlungen für Presto AG

GAV-Verhandlungen für Presto AG © Andrey Popov / Fotolia.com
13.09.2016

Am 31. Januar 2017 läuft der bisherige GAV Presto AG aus. Nun steht fest, was unsere Presto Mitglieder vom neuen GAV erwarten. Für transfair ist zentral, dass die bestehenden Arbeitsbedingungen beibehalten werden können.

Am 31. Januar 2017 läuft der bisherige GAV Presto AG aus. transfair hat mit seinen zuständigen Gremien aktiv Diskussionen über möglichen Anpassungsbedarf eines neuen GAV Presto geführt. Nachdem nun auch der Firmenvorstand Presto AG von transfair seine Versammlung durchgeführt hat, war der Auftrag an die neue Sozialpartnerschaftsverantwortliche Susanna Meierhans geklärt: Das Niveau der bestehenden Arbeitsbedingungen ist mindestens zu halten und die Wünsche der Mitarbeitenden, welche auf Verbesserungen im monetären (z.B. Kilometerentschädigung), organisatorischen (z.B. saisonale Tourenberechnung) und sozialen  (z.B. Handhabung bei Zustellfehler) Bereich abzielen, sind in die Verhandlungen einzubringen.

Erwartungen dämpfen
Presto ist zur Zeit trotz Mengenschwund und Klumpenrisiko - wenige Kunden machen den Grossteil der Menge und des Umsatzes aus - gut unterwegs. Die Mengenentwicklung zeigt jedoch auf, dass seit 2010 bis Ende 2015 ein jährlicher Rückgang von über 4 Prozent, was ca. 10 Millionen Exemplaren entspricht, gemessen wurde.
 
So geht es weiter
Am Initialtreffen haben die Sozialpartner ihre Vorstellungen im Groben aufgezeigt. Für uns standen dabei zwei Prioritäten im Vordergrund:
  1. Die Firmen Presto AG, DMC AG und Epsilon AG einem gemeinsamen neuen Dach-GAV zu unterstellen,
  2. Wo möglich eine laufende Aufstockung auf 90-Minuten-Touren für alle Mitarbeitenden in der Zustellung der Presto AG.
Bevor 2017 die eigentlichen Verhandlungen beginnen, findet im November 2016 ein weiteres Treffen statt. Auf die Verhandlungsdelegation wartet ein grosses Stück Arbeit - transfair wird sich hart aber fair für die Interessen der Mitarbeitenden einsetzen.
Einsatzbereiche
Presto AG