Flankierende Massnahmen zu «Victoria 2020» – Verhandlungserfolg für transfair

Flankierende Massnahmen zu «Victoria 2020» – Verhandlungserfolg für transfair © transfair
08.08.2018

Seit 1. März 2017 ist bekannt: PostFinance will sich mit «Victoria 2020» neu aufstellen. Nun sollen 500 Vollzeitstellen abgebaut werden. Betroffen sind etwa 800 Mitarbeitende. Das Konsultationsverfahren brachte keine anderen Lösungen hervor, sodass die Geschäftsleitung am 6. August 2018 über die Durchführung dieser Abbaumassnahme entschieden und zugleich die flankierenden Massnahmen zum Sozialplan genehmigt hat.

Am 16. Juli 2018 wurde das Konsultationsverfahren abgeschlossen. Am 6. August 2018 hat die Geschäftsleitung von PostFinance beschlossen, dass die eingereichten Vorschläge nicht genügen, um «Victoria 2020» zu stoppen. Gleichzeitig hat die Geschäftsleitung die von transfair mitverhandelte Vereinbarung «flankierende Massnahmen zum Sozialplan» genehmigt.
 
Fritz Bütikofer, der Sozialpartnerschaftsverantwortliche von transfair, wertet diese Massnahmen, die weit über den Sozialplan hinaus gehen, als grossen Erfolg: «Dank intensiven und konstruktiven Verhandlungen ist es transfair und den Sozialpartnern gelungen, bedeutende Verbesserungen für die vom Stellenabbau Betroffenen zu erzielen!» Besonders im Bereich der Frühpensionierung hat transfair Konditionen ausgehandelt, die deutlich besser sind, als die im Sozialplan festgehaltenen Bestimmungen .
 
transfair bleibt am Ball
transfair ist überzeugt davon, dass sich mit dieser Vereinbarung für Betroffene neue Möglichkeiten eröffnen, die den Stellenverlust wirksam abfedern. Der Personalverband überwacht die Umsetzung der flankierenden Massnahmen durch den Einsitz in die paritätische Steuerungsgruppe bis zum Ende der Vereinbarung vom 31. Dezember 2020.
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PostFinance AG