Aktivzeit = aktiv Zeit

Aktivzeit = aktiv Zeit © Rawpixel/fotolia.com
20.10.2016

Vergangenheit als Nutzen, Gegenwart als beeinflussbare Zeit und als Sprungbrett für die Zukunft. Wir geben Ihnen Tipps, was man schon während seiner aktiven Erwerbszeit beachten kann, um so für die Zukunft bessere Karten zu haben.

In Nostalgie schwelgen bringt nichts
Die «guten alten Zeiten» sind vorbei. Es hat sich viel verändert. Gelb ist zwar immer noch gelb, aber das alte Gelb ist nicht mehr das neue Gelb. Nicht alles was sich verändert, kann man beeinflussen. Manches muss man akzeptieren und hinnehmen. Manches kann man ändern – und zwar das, was man selbst beeinflussen kann. Veränderung beginnt im ersten Schritt bei sich selber.
 
Aus der Vergangenheit lernen
Nostalgie ist nur dann gut, wenn man aus dem Vergangenen Lehren ziehen und diese Erkenntnisse auf die Gegenwart anwenden kann. Aktuelle Fälle zeigen es: man muss während seiner Aktivzeit vermehrt aktiv sein und Zeit investieren. Die nachfolgenden praktischen Tipps können Ihnen dabei helfen, in der Zukunft bessere Karten zu haben:
 
  • Verlangen sie bei jedem Vorgesetztenwechsel oder bei einem Wechsel Ihres Aufgabengebietes ein Zwischenzeugnis. So erleichtern Sie sich bei der Erstellung eines Bewerbungsdossiers die Arbeit. Das Obligationenrecht gibt Ihnen das Recht dazu.
  • Bilden Sie sich nicht nur mit internen Kursen weiter! Es gibt auch die Möglichkeit Eidgenössische Abschlüsse berufsbegleitend zu absolvieren, die Post bietet hierzu Unterstützung. Auch transfair unterstützt seine Mitglieder auf verschiedene Weisen bei einer Weiterbildung. Werfen Sie doch einmal einen Blick in unser Kursangebot. Urlaubschecks ermöglichen Ihnen eine Teilnahme auf Arbeitszeit. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Weiterbildung, denn so erhöhen Sie Ihre Kompetenzen und Zukunftschancen bedeutend.
  • Bauen Sie sich ein persönliches Netzwerk auf, denn solche Kontakte werden bei der internen oder externen Stellensuche immer wichtiger. Nehmen Sie zum Beispiel an unseren Anlässen teil. Lernen Sie dadurch neue Menschen auch aus anderen Branchen kennen und tauschen Sie sich mit anderen aus. Auch hier können gewerkschaftliche Urlaubchecks eingesetzt werden.
  • Signalisieren Sie Flexibilität. So können Sie sich veränderten Situationen schneller anpassen und helfen somit sich selbst aber auch Ihrer Arbeitgeberin.
  • Setzen Sie sich bei organisatorischen Veränderungen gut mit den möglichen Lösungen auseinander. Wenn Sie zum Beispiel bei Betriebsorganisatorischen Veränderungen das Leistungspaket 1 des Sozialplanes wählen, dann hat dies den Vorteil, dass sie auch später noch in ein anderes Leistungspaket wechseln können. Umgekehrt geht dies nicht. Analysieren Sie die Leistungspakete oder zeigen Sie Eigeninitiative und entwickeln Sie kreative Vorschläge die für Sie persönlich und für Ihre persönliche Laufbahn Sinn machen, das zahlt sich aus. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Post aktiv wird.
 
Kontaktieren Sie bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art frühzeitig unsere Regionalsekretariate. So können wir Sie rasch und kompetent unterstützen, bevor es zu einer Verschärfung der Situation kommt. Bei Bedarf haben wir ausserdem die Möglichkeit, über unsere Verantwortlichen der Sozialpartnerschaften in den entsprechenden Gremien zu intervenieren. Wir sind Ihre neutrale Beratung und Begleitung bei Gesprächen mit Vorgesetzten.