Neue Regelung für Schulungen und Teamsitzungen dank erfolgreicher Verhandlungen mit Sozialpartnern

Neue Regelung für Schulungen und Teamsitzungen dank erfolgreicher Verhandlungen mit Sozialpartnern © transfair (v.l.n.r. Alberto Bottini, Barbara Burri, Peter Käppler, Manuel Avalone, Bruno Zeller)
14.12.2016

Am 12. Dezember 2016 wurde die neue Bereichsspezifische Arbeitszeitregelung (BAR) P-VS im Beisein von Vertretern aller Verhandlungspartner unterzeichnet. Diese tritt per 1. Januar 2017 in Kraft. Neu geregelt wird in der BAR P-VS der Umgang mit Schulungen und Teamsitzungen ausserhalb der eingeteilten Touren. Zudem erfolgt – wo möglich – eine Reduktion der Pausen auf eine maximale Länge von 90 Minuten. Die Verhandlungspartner haben sich überdies darauf geeinigt, alle Inhalte, welche bereits übergeordnet im GAV oder in AZG-Regelungen festgehalten sind, aus der BAR zu streichen.

Die Verhandlungspartner haben sich darauf geeinigt, dass der Umgang mit Schulungen und Teamsitzungen ausserhalb der eingeteilten Touren neu in der BAR P-VS geregelt wird.

Für Team-, Bildungs- und andere Anlässe, welche die Mitarbeitenden auf freiwilliger Basis, ausserhalb der eingeteilten Touren besuchen und nicht unmittelbar für das Wahrnehmen ihrer Tätigkeit zwingend sind, wird eine vorgängig kommunizierte Zeitgutschrift dem CTS-Konto gutgeschrieben. Die Dauer eines solchen Anlasses soll 3 Stunden nicht überschreiten. Die effektiven Zeiten des Anlasses werden bei der Prüfung der Ruheschicht, der maximalen Dienstschicht sowie bei der Höchstarbeitszeit nicht berücksichtigt und es werden keine Zeitzuschläge gewährt. Die Freiwilligkeit bedeutet, dass das Personal ohne Angabe von Gründen einer Veranstaltung fernbleiben darf. Sofern an Anlässen Informationen weitergegeben werden, welche für alle Teammitglieder notwendig sind, ist die Leitung vor Ort verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Inhalte auf eine andere geeignete Art und Weise vermittelt werden.
 
Weiter wurde vereinbart, dass P-VS bis 31. März 2017 alle Dienstorganisationen überprüft und – wo möglich (jedoch ohne Ressourenvermehrung) – die Pausen auf eine maximale Länge von 90 Minuten reduziert (Ausnahmen: z.B. kundendienstliche Bedürfnisse oder Verbundverpflichtungen). Veränderungen gegenüber der heute gültigen Organisation werden den betroffenen Mitarbeitenden vor Ort transparent aufgezeigt und mit ihnen besprochen. Optimierungen werden regelmässig geprüft und gegebenenfalls vorgenommen.
 
Die Verhandlungspartner haben sich überdies darauf geeinigt, alle Inhalte, welche bereits übergeordnet im GAV oder in AZG-Regelungen festgehalten sind, aus der BAR zu streichen. Aus diesem Grund werden die Regelungen zum Modell Teamwork, zum Modell fakultativer Einsatz sowie zur Zuteilung der zumutbaren Arbeit aus der BAR P-VS entfernt.
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SBB