Interpellation «RailFit 20/30»: CVP-Nationalrat Ammann fordert Antworten

Interpellation «RailFit 20/30»: CVP-Nationalrat Ammann fordert Antworten © SBB CFF FFS
02.10.2017

Nationalrat und transfair Vizepräsident, Thomas Ammann, stellt mit seiner Interpellation gewichtige Fragen zu «RailFit 20/30» und rückt dabei den Service Public und das SBB-Personal in den Mittelpunkt.

Bereits ein Jahr ist vergangen, seit die SBB im September 2016 die Sparmassnahmen zu «RailFit 20/30» bekanntgegeben hat. Obwohl das Projekt unaufhaltsam weitergetrieben wird und bereits einige Massnahmen umgesetzt worden sind, bleiben offene Fragen. Mit seiner Interpellation verleiht der transfair Vizepräsident der Frage nach dem verbleibenden Service Public Gedanke erneut Gewicht. Er will mit seiner Interpellation einerseits wissen, wie sich der Personalabbau auf das Personal und den Service Public auswirkt und verlangt andererseits Klarheit, wenn es um die Zukunft von bedienten Verkaufsstellen geht. Für Thomas Ammann ist klar: «Die SBB hat im Rahmen des Service Public einen Grundversorgungsauftrag im öffentlichen Verkehr zu erfüllen. Deshalb fordere ich einen frühzeitigen Miteinbezug bei der Ausgestaltung des künftigen Verkaufsstellennetzes der SBB».
 
In seiner Interpellation spricht er auch den Wert des  Personals und die sozialpartnerschaftlichen Beziehungen an. Er erinnert die SBB damit an ihre Pflichten gegenüber seinen Mitarbeitenden und den Grundsatz, dass gemeinsam mit den Sozialpartnern Lösungen gesucht werden müssen.
 
Einen Schritt in die richtige Richtung
transfair begrüsst die Stossrichtung der Interpellation und findet es richtig, dass auch von Seiten Politik frühzeitig klare Antworten zur Entwicklung des bedienten Verkaufs gefordert werden. Dies, weil so der Service Public Gedanke verstärkt ins Zentrum gerückt wird und auch den Mitarbeitenden eine grosse Wichtigkeit zugesprochen wird.
Einsatzbereiche
SBB