transfair trifft den Oberzolldirektor

transfair trifft den Oberzolldirektor © EZV
27.04.2018

Am 19. April 2018 traf sich transfair mit der Geschäftsleitung der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) zur jährlichen Informationskonferenz. Dabei haben die Sozialpartner unter anderem die Pensionierungsregelungen, die Dienstwohnungen für die Grenzwächter und Grenzwächterinnen sowie die Wohlfahrtskasse der EZV besprochen. transfair überreichte dem Oberzolldirektor Christian Bock zudem eine Resolution seiner Mitglieder.

Es gab einiges zu besprechen am jährlichen Sozialpartnertreffen der EZV mit dem Oberzolldirektor Christan Bock, den stellvertretenden Direktoren Michaela Schärer (ZOLL) und Jürg Noth (GWK) sowie weiteren Ansprechpartnern der EZV. Neben den unten aufgeführten Themen fand die Diskussion auch zum aktuellen Stand bei DaziT, zum Personalkredit und den vorgesehenen Klassen am Ausbildungszentrum in Liestal statt.
 
Pensionierungsregelungen auf Kurs
Zentral für transfair ist der Stand der Dinge bei der Neuregelung der Pensionierungsregelung für die Grenzwächterinnen und Grenzwächter. Erfreulich deshalb die Ausführungen vom Leiter Personal & Ausbildung, Martin Weissleder, wonach die mit den Verbänden diskutierte Lösung – mit umfassender Besitzstandsregelung für die bisherigen Mitarbeitenden  – weiterhin auf Kurs ist.
 
Noch nicht überall auf Kurs sind die Resultate der Personalumfrage. Die einzelnen Bereiche sind nun angehalten, konkrete Massnahmen zu entwickeln, um in ihrem Bereich Verbesserungen erzielen zu können.
 
Bei den Lohnmassnahmen will die EZV die zur Verfügung stehende Bandbreite ausschöpfen können, um den Mitarbeitenden eine Lohnentwicklung zu ermöglichen. Und auch bei den Leistungsprämien soll gemäss dem Oberzolldirektor der Spielraum genutzt werden, um gute Leistungen belohnen zu können.
 
Änderungen bei der Wohlfahrtskasse und den Dienstwohnungen
Innerhalb der Wohlfahrtskasse der EZV- einem Unterstützungsfonds zur Verbesserung der sozialen Lage von Mitarbeitenden in schwierigen Lagen – wird es in den kommenden Jahren zu Anpassungen kommen. Im Zentrum stehen dabei die Ferienwohnungen des Zolls. Zudem müssen voraussichtlich einige Leistungen angepasst werden, um sie an diejenigen der restlichen Bundesverwaltung anzupassen.
 
Auch bei den Dienstwohnungen ist eine Überprüfung der bisherigen Strategie geplant. Bis 2021 soll überprüft werden, welche Immobilien die EZV behalten wird und welche nicht länger benötigt werden. Für die Grenzwächterinnen und Grenzwächter wird es dadurch zu einem Systemwechsel kommen, der aber – auch angesichts der momentan zum Teil schwierigen Situation beim Unterhalt der Dienstwohnungen – durchaus interessant sein dürfte.
 
transfair setzt sich ein
Besonders der Unterhalt der Dienstwohnungen war transfair ein Anliegen. Auf die Intervention des Personalverbandes hin werden die Reklamationen seiner  Mitglieder von den zuständigen Stellen angeschaut. Aus Sicht der Oberzolldirektion ist auch klar, dass der Unterhalt weiterhin gewährleistet werden muss.
 
Kein Gehört fand transfair hingegen bezüglich der Verwendung von Matrikelnummern anstelle von Namensschildern an der Grenze. Das Kommando des GWK sprach sich klar für die Beibehaltung der bisherigen Regelungen mit den Namensschildern aus.
 
Resolution überreicht
transfair überreichte dem Oberzolldirektor zudem eine Resolution der Sektion Lugano Dogane. Diese fordert das Beibehalten der aktuellen Pensionierungsregelungen sowie eine Aufstockung des Personalbestandes.
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