transfair kämpft gegen Sparübung in Bundesverwaltung

transfair kämpft gegen Sparübung in Bundesverwaltung ©birdys photocase
02.07.2014

Am Wochenende äusserte sich Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf in den Sonntagsmedien zum Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungsprogramm (KAP) 2014. Dieses wurde vom Parlament im letzten Sommer mit dem Auftrag zurückgewiesen, aufzuzeigen, wie beim Personal 300 Millionen Franken eingespart werden könnten.

Nun legt Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf in der Presse erste Zahlen auf den Tisch: Betroffen vom Abbau wären rund 2600 Stellen sollte die Sparübung gemäss Auftrag umgesetzt werden – ein regelrechter Kahlschlag. Ein solcher Stellenabbau wäre einzig über die natürliche Fluktuation auch nicht umsetzbar. Zudem müssten die Aufgaben des Bundes neu beurteilt und zum Teil abgebaut werden, denn die gleiche Leistung mit fast 8 Prozent weniger Stellen erbringen zu wollen, ist unmöglich.


Noch ist vieles erst Mutmassung. Der Bundesrat wird im Spätsommer die Vorlage ins Parlament bringen. Erst dann lässt sich effektiv beurteilen, wie der Sparauftrag umgesetzt werden soll und welche Konsequenzen dies für die Mitarbeitenden des Bundes, aber auch für die gesamte Schweiz zur Folge haben würde. transfair ist jedoch bereits intensiv am Thema dran. Unsere Position finden Sie beispielsweise in der Resolution, die wir am letzten Kongress verabschiedet haben sowie in der aktuellen Ausgabe des magazins. Und sobald das Geschäft auf dem Tisch liegt, wird sich transfair mit aller Kraft dafür einsetzen, dass jedem Parlamentarier, dessen Auswirkungen in aller Deutlichkeit bewusst sind und, dass diese unseriöse Sparübung geKAPt wird.
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